Punisher Band 1 Operation Condor

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Eine neue Droge taucht auf und macht die Konsumenten stärker und unempfindlich gegenüber Schmerzen. Der Punisher nimmt die Organisation Condor ins Visier, die hinter dieser Droge steckt. Ein alter Armeekumpel von Frank gehört zur Organisation und mit dessen „Hilfe“ gelingt es Frank die Aktionen der Gruppe vorauszusagen und ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Beim Kampf gegen Condor kommt er jedoch der DEA in die Quere und zieht diese mit hinein in einen blutigen Albtraum, denn die Mitglieder von  Condor schrecken sogar nicht davor zurück ihre eigenen Kinder mit Sprengstoffwesten zu opfern.

Meine Zusammenfassung ist ja nicht wirklich lang und schafft es doch alle Aspekte der Geschichte aufzugreifen ohne wirklich viel auszulassen. Condor böse, Punisher „gut“ und die DEA mittendrin. Das wars dann auch und mehr braucht es eigentlich auch gar nicht um eine unterhaltsame Geschichte um den Rächer zu stricken. Klar, ein wenig mehr Tiefgang ist immer wünschenswert, doch der Punisher ist im Comic-Genre das, was B-Movie Action Streifen im Film-Genre sind. Stumpf, brutal, unterhaltsam und vielleicht manchmal auch ein bisschen blöde.

Das wahre Highlight in diesem Band ist jedoch die optische Aufbereitung, die von keinem geringeren als Steve Dillon erfolgt ist. Der mittlerweile verstorbene Zeichner hat in diesem Band (übrigens der letzte Punisher Band, der von ihm komplett gezeichnet wurde) noch einmal seinem typischen Stil abgeliefert und bringt für uns einen grimmigen und unendlich brutalen Punisher aufs Papier. Der Gewaltgrad ist äußerst hoch und sollte somit nicht von Leuten gelesen werden, die sich daran stören könnten.

reumeiers letzte Worte

Der letzte große Punisher Band von Steve Dillon, der im Jahre 2016 leider verstorben ist. Allein dieser Umstand reicht bereits aus um den Comic Fans wärmstens ans Herz zu legen. Zwar ist die Geschichte nur auf dem Niveau eines B-Action-Streifens (wie so oft beim Punisher), die Zeichenarbeit von Dillon reißt das jedoch wieder raus. Der Punisher ist so wie er sein sollte: rau, brutal und doch mit einer gewissen Güte. Mit Steve Dillon ist einer der Großen von uns gegangen. Eine klare Kaufempfehlung ist aufgrund der hauchdünnen Story zwar nicht drin, Fans können dennoch bedenkenlos zugreifen.

Zum Schluss wie immer noch ein riesen Dankeschön an die Jungs und Mädels von Panini Comics, die mir diesen Band als Rezensionsmuster zugesendet haben.

Allgemeine Angaben

Verlag: Panini Comics

Autor: Becky Cloonan

Zeichner: Steve Dillon

Preis: 14,99 €

Seiten: 116

Us-Hefte: Spider-Woman 8-12

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