Fables: Everafter – Es war einmal Band 1 Das Pandora Protokoll

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Nach den Ereignissen von Everafter leben die Fables offen unter den Menschen. Magie findet nicht mehr im Verborgenen statt und verbreitet sich unkontrolliert. Doch es gibt Menschen, die mit der Hilfe der Magie finstere Pläne verfolgen oder mächtige Wesen die ihre Kräfte nicht voll unter Kontrolle haben. Aus diesem Grund wurden die Schattenspieler gegründet, eine Geheimorganisation von tapferen Fables, die vergleichbar mit James Bond (nur mit mehr Magie) auf der ganzen Welt gegen magische Auswüchse, Gefahren und Verbrecher vorgehen. Die Agenten rund um Feathertop, der Anführer der Organisation, bekommen jedoch Verstärkung. Der Sohn von Bigby und Snowwhite tritt der Organisation bei und bringt sich in seinem ersten Auftrag bereits in große Gefahr und sein Versagen könnte das Ende der Welt wie wir sie kennen bedeuten.

Die Fables sind wieder da und bringen einen komplett neuen Stil mit sich. Die Märchen sind nun in der modernen Welt angekommen und verwurzelt und Magie existiert offen. Ein neuer Status Quo also, der direkt für eine neue Stilrichtung genutzt wird. Fables Everafter ist im Prinzip ein Agenten-Comic mit märchenhafter Magie und faszinierenden Kräften. Ja, man könnte also fast so weit gehen, dass man Fables Everafter einen Superheldencomic nennen könnte. Der erste Band hat aber auch genügend erzählerischer Qualitäten und frische Charaktere im Schlepptau um bei der Stange zu halten. Nein, Fables Everafter ist vielleicht nicht mehr so neu und anders, wie es einst Fables noch war, doch es werden immer noch genügend Qualitäten transportiert um auf einem sehr hohen Niveau zu unterhalten.

Auch beim Look hat sich viel getan und wir bekommen einen eher „standardisierten“ Comic-Look. Von der Märchenatmosphäre der Vorgängerserie bleibt so zwar nicht viel übrig, schön sieht der Band jedoch dennoch aus. Fables war jedoch optisch eine Granate und schaffte auf eine wunderbare Art und Weise vom „Einheitsbrei“ abzuheben. Das schafft Everafter zwar nicht, sieht dabei aber immer noch extrem gut aus. Vor allem die Cover machen einiges her und auch die Verarbeitung des Comics ist wieder lobend zu erwähnen.

reumeiers letzte Worte

Ich mochte die Fables und ich mag den neuen Ansatz der Nachfolgeserie immer noch. Zwar gefiel mir Fables, vor allem optisch, besser, doch das soll nicht heißen, dass Everafter schlecht ist. Im Gegenteil, denn ich wurde mal wieder blendend unterhalten. Die Formel mit den Märchencharakteren in einer modernen Welt nutzt sich einfach so schnell nicht ab und die Charaktere sind schön ausgearbeitet und mit viel Platz und Potential um sich in Zukunft noch zu entwickeln. Ich bin sehr gespannt was da noch auf uns zu kommt und kann den ersten Band auch erst einmal voll empfehlen. Die Fables legen also erneut einen starken Start hin, sind aber nicht mehr ganz so erfrischend anders wie sie es einmal waren.

Zum Schluss wie immer noch ein riesen Dankeschön an die Jungs und Mädels von Panini Comics, die mir diesen Band als Rezensionsmuster zugesendet haben.

Allgemeine Angaben

Verlag: Panini Comics

Autor: Dave Justus,  Matthew Sturges

Zeichner: Travis Moore

Preis: 16,99€

Seiten: 148

Us-Hefte: Everafter 1-6

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