Star Wars Vader Down

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Durch einen Tipp kann Darth Vader sein Ziel Luke Skywalker im Alleingang bis zum Planeten Vrogas Vas verfolgen. Dort platzt er jedoch mitten in eine Übung der Rebellentruppen und bei der darauffolgenden Schlacht stürzen sowohl er als auch Luke auf den Planeten ab. Leia will diese Situation ausnutzen und schickt, von ihren Rachegefühlen übermannt, sämtliche Rebellenstreitkräfte zum Planeten um den Sith zu vernichten. Han ist von dieser Idee nicht begeistert und klappert den Planeten ab um Luke vor den nahenden Truppen des Imperiums zu retten. Die imperialen Truppen unterstehen jedoch nicht Vader, sondern sollen auch ihn in eine Falle locken. Doch die Macht Vaders ist nicht zu unterschätzen und der dunkle Lord hat auch noch einige Verbündete im Ärmel, die das Leben der Rebellen gefährden.

Die Grundidee, die Marvel mit den Star Wars Comics verfolgt, klingt auf dem Papier gar nicht mal so schlecht. Zwei parallel laufende Reihen, die immer mal wieder ineinander einlaufen und auch mal in größeren Crossover Events münden. Im Prinzip also wie die meisten anderen Marvel Reihen. Die Star Wars Comics hatten auch bisher einen guten Start, die Darth Vader Comics mussten jedoch mit ein paar Problemen kämpfen. Das erste große Crossover schafft es jedoch nicht die Stärken der beiden Reihen voll auszuarbeiten und lässt die gute Grundidee recht schnell durch einen sehr hohen Action-Anteil im Hintergrund versinken. Am Ende wirkt es dann so als ob die Zeit für die eigentliche Geschichte sogar noch ausging und das Ende des Comics ist eher antiklimatisch. Da wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen.

Über  jeden Zweifel erhaben steht jedoch die optische Umsetzung von Vader Down. Das fängt bei den grandiosen Covern an (die man auch in einer schnieken Cover Galerie bestaunen kann) und endet bei eindrucksvollen und detailreichen Panels. So muss und sollte ein Star Wars Comic aussehen und Vader Down stellt da für mich die neue Reverenz dieses Comic Universums dar.

reumeiers letzte Worte

Das erste „Crossover-Event“ der beiden Marvel Star Wars Serien liegt nun hinter mir und ich bin sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite mag ich die Idee und die Entwicklung, die vor allem Leia als Charakter vollzieht, auf der anderen Seite stehen eine zu simple Handlung, die zwar mit sehr viel Action aufwartet, dann aber auch nicht viel mehr mit sich bringt. Was mich aber viel mehr stört, ist das sehr, sehr überpowerte Auftreten von Darth Vader, der es im Alleingang schafft eine komplette Rebellen Armee auszuschalten. Das wirkt einfach nicht glaubwürdig für mich und passt auch nicht wirklich in den Kanon der Star Wars Saga herein. Man kann Darth Vader auch als machtvoll darstellen ohne es zu übertreiben. Wie bei der Darth Vader Serie selbst ist also noch viel Luft nach oben. Spaß haben kann man mit Vader Down aber alle Male, es wäre nur einfach mehr drin gewesen.

Allgemeine Angaben

Verlag: Panini

Autor: Jason Aaron

Zeichner: Mike Deodato

Preis: 16,99 €

Seiten: 152

Us-Hefte:  US-Star Wars: VADER DOWN 1-5

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4 Gedanken zu “Star Wars Vader Down

  1. Für mich sind die Comics ja das einzige legitime Medium für Star-Wars-Geschichten (nach Filmen und TV-Serien versteht sich). Deswegen habe ich schon die Dark-Horse-Sachen immer sehr gern gelesen – und war etwas traurig, als die Lizenz dann (nachvollziehbarerweise) an Marvel übergeben wurde.

    Erfreut hat mich hingegen die Qualität der neuen Serien – gepaart mit ihrer Relevanz. Als eine der ersten hatte ich die Leia-Miniserie gelesen und fand ihre Queste zur Sammlung der überlebenden Alderaaner ganz wunderbar.

    Genauso ging es mir bei den beiden Hauptserien Star Wars und Darth Vader, in denen unter anderem sehr schlüssig erklärt wurde, wan genau Vader von der Existenz seines Sohnes erfahren hat.

    Vader Down war schließlich in meinen Augen eine sehr gelungene erste Zusammenführung dieser Serien. Das Crossover selbst bringt die Handlung tatsächlich nicht sonderlich voran sondern legt den Schwerpunkt mehr auf Action – was ich aber durchaus legitim finde. Schließlich sind „optische Effekte“ ein Kernelement von Star Wars.

    Und gerade, was Du kritisierst – nämlich wie Vader die Rebellentruppe solot – fand ich großartig. Genau das hat mir nämlich immer gefehlt. Ohnehin ist ein Jedi/Sith eine gewaltige militärische Macht – der größte Jedi/Sith aller Zeiten sollte da einiges wegrockern können.

    Gefällt 1 Person

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