Black Panther Band 1 Ein Volk unter dem Joch

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Wakanda ist einer der technologisch und sozial hochentwickeltsten Länder im Marvel Universum. Angeführt von König T’Challa, dem Black Panther, gerät das Land momentan jedoch von einer Krise in die nächste. Während die Avengers gegen die X-Men kämpften und sich der König von seiner Königin (Storm) trennte geriet das Land in den Krieg gegen Atlantis, das von seinem König Namor repräsentiert wird. Doch der Hass der T’Challa momentan von seinen Untertanen entgegen schlägt, wird von einer unbekannten Macht beeinflusst und bewusst verstärkt. Langsam ziehen sich Terror und Angst durch Wakanda und T’Challa muss beweisen, das Land im Zeichen des Panthergottes einen.

Black Panther gehörte zu meinen meist erwartetsten Serien im neuen Marvel Universum. Warum? Weil ich bisher recht wenig Berührpunkte mit dem Charakter hatte und er mir ab Avengers vs. X-Men in den meisten Crossover Events außerordentlich zugesagt hat. Und genau da liegt das Problem, das ich mit dem ersten Band der Reihe habe.

Dadurch das ich sowohl den Charakter als auch das Land Wakanda und seine Charaktere schlicht nicht kenne, finde ich einfach keinen Anschluss in die Geschichte. Sie wirkt zwar spannend, doch ich verliere schnell den Überblick zwischen all den Namen, Figuren und Orten. Leider schafft es der erste Band von Black Panther überhaupt nicht mich, als Serieneinsteiger, abzuholen. Aus den Augen eines Kenners kann ich diesen Comic deshalb nicht bewerten und bin eher enttäuscht. Die Geschichte selbst ist zwar spannend erzählt, dass hilft mir nur nicht weiter, wenn ich den kompletten Überblick über alles andere verliere.

Genug Gemecker, denn auf einer Ebene sticht der Comic hervor und das auch nicht zu knapp. Die Optik ist schlicht gesagt fantastisch und das wird von dem grandiosen (aber auch wunderbar schlichte) Cover noch unterstützt. Von Charakteren über Landschaften bis hin zur Farbgebung stimmt hier einfach alles und der Gesamteindruck ist mehr als positiv. Dazu kommt dann noch das wie immer wundervolle Falt-Paperback (warum macht Panini das eigentlich immer nur bei unbekannteren Charakteren?). Hier kann man sich wirklich nicht beschweren.

reumeiers letzte Worte

Für mich ist die Serie Black Panther wohl nichts und ich setze sie nach dem ersten Band vermutlich aus. Die Betonung sollte hier jedoch auf für mich liegen, denn wer sich mit der Welt um Black Panther etwas besser auskennt, der wird sich vielleicht auch pudelwohl in der Geschichte (die wirklich nicht schlecht ist) fühlen. Eigentlich sollte ich den Comic deshalb auch nicht bewerten, da ich jedoch immer wieder auf die Einsteigerfreundlichkeit eines Comics eingehe, mach ich das einfach aber dennoch. Denn wie kann man die Einsteigerfreundlichkeit besser beurteilen als wenn man selbst der Einsteiger ist. Der Comic sieht aber dennoch fantastisch aus und das Cover ist ein Traum.

Allgemeine Angaben

Verlag: Panini Comics

Autor: Ta-Nehisi Coates

Zeichner: Brian Stelfreeze

Preis: 14,99 €

Seiten: 108

Us-Hefte: Black Panther (2016) 1-4

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2 Gedanken zu “Black Panther Band 1 Ein Volk unter dem Joch

  1. Kann ich gut nachvollziehen. Ich hab diesen hier zwar nicht gelesen, kenne den Black Panther allerdings bereits. Irgendwie konnte er mich nie begeistern – liegt vermutlich daran, dass mir Wakanda als Bühne einfach nie gefallen hat.

    Tja. Es gibt so viele andere Serien, da draußen… 😀

    Gefällt 1 Person

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