The Ultimates Band 1 Start with the Impossible

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Nach den Ereignissen von Secret Wars wird ein neues Avengers Team gegründet. Die Ultimates bestehen aus Black Panther, Captain Marvel, Ms. America, Spectrum und Blue Marvel. Zusammen ergründen sie die Probleme des neu erschaffenen Omniversums. Diese Probleme liegen außerhalb der Vorstellungskraft und zusammen versuchen sie nicht nur die Bedrohung von Galactus, der nicht gut und nicht böse, sondern Notwendig für das Gleichgewicht im Universum ist, für immer zu beseitigen. Aber das neue Omniversum hat auch noch ein weiteres, größeres Problem: Die Zeit ist beschädigt. Durch wiederholte Zeitreisen und Verschiebungen der Realitäten (die ursprünglichen jungen X-Men leben zum Beispiel momentan bei ihren erwachsenen Gegenstücken) ist die Zeit zersplittert und um die genauen Schäden festzustellen, damit überhaupt eine Reparatur möglich wird, müssen die Ultimates einen Weg finden die Realität von außen zu betrachten.

Man mag es vielleicht schon an der Inhaltsbeschreibung erkannt haben: Die Ultimates sind kein übliches Superhelden Team. Die Problematiken, die sich dieser Comic stellt sind schon fast von philosophischer Natur und auch wenn es auch Action Einlagen gibt, ist der Comic nicht der typische Superhelden Standard Comic. Die Geschichte ist spannend erzählt, eignet sich für Einsteiger ins Comic Genre aber leider überhaupt nicht, da zu viele Themen aufgegriffen werden, die man auch als Comic Fan erst einmal akzeptieren muss (Zeitlinien und Realitäten Geschwurbel). Wenn man ein Faible für Science Fiction mit sich bringt könnte das ebenfalls nicht schaden.

Die Teamzusammenstellung gefällt mir extrem gut und die Charaktere funktionieren wunderbar zusammen. Bekannte Größen wie Captain Marvel und Black Panther treffen hier auf (für mich) unbekanntere Charaktere wie Blue Marvel oder Ms.America. Bleiben wir direkt bei Ms. America, denn diesen Charakter habe ich sofort in mein Herz geschlossen (ja ich weiß es passt einfach zu meinem Lese-Schema) und freue mich bereits jetzt auf die kommende Solo Serie mit dem Charakter.

Die Optik des Comics steht dem grandiosen Cover in nichts nach. Der Detailgrad ist extrem hoch und die Farbgebung und die Schattierungen sehen einfach wunderbar aus. Dazu kommen noch viele wirklich fantasievolle Zeichnungen und Bilder und der sehr positive Gesamteindruck ist perfekt. Einziger negativ Aspekt ist, dass manchmal die Übersicht etwas verloren geht.

reumeiers letzte Worte

Zuallererst ein fettes Dankeschön, denn der Comic war ein kleines Weihnachtsgeschenk, das mir per Amazon zugesendet wurde (ich verlinke dich jetzt hier mal nicht) und das hat mich doch extremst gefreut. Nichtsdestotrotz habe ich mich auch an der Qualität des Comics erfreut. Gut geschrieben, wundervoll gezeichnet und auch noch mit neuen Charakteren (für mich neu) im Gepäck, die erste Ausgabe der Ultimates konnte mich in alles Aspekten überzeugen. Schade ist, dass ich diesen Comic bisher noch nicht auf der Release-Liste von Panini gesehen habe und er deshalb auf englisch geordert werden muss. Das mag für viele kein Problem sein, ich lese meine Comics aber dennoch lieber auf deutsch. Wem das jedoch egal ist, beziehungsweise wer eh auf englisch liest, sollte sich die Ultimates mal genauer anschauen.

 

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5 Gedanken zu “The Ultimates Band 1 Start with the Impossible

  1. Muss auch sagen, dass ich von dem „Avengers-Team“ am wenigsten erwartet habe und es mir am Ende sogar am besten gefallen hat. Kenne bisher auch nur die Geschichte um Galactus und die hat mir sehr, sehr gut gefallen. Spannend aufgebaut und viel mehr Tiefe, als man das von den Helden gewohnt ist.

    Auch bei Ms. America stimme ich dir voll zu. Ein ganz toller Charakter. Mit der Solo-Serie habe ich aber noch meine Probleme, wegen dem was da intern abgegangen ist bei Marvel und den Schöpfern der Figur.

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      1. Die Kreativen hinter Ms. America, die sich die Figur damals ausgedacht haben, sind selbst zu Marvel gegangen und wollten eine Solo-Serie starten. Das ist von Marvel aber abgelehnt worden. Danach sind sie dann zu Image gegangen und haben dort einen Deal für eine ähnliche Figur abgeschlossen – America Vasquez. Offensichtlich um ihre Geschichte mit der Figur zu erzählen, die man ihnen verweigert hat. Kurz darauf haben Marvel ihre eigene Solo-Serie bekannt gegeben, weil die Figur durch Secret Wars sehr viele Fans bekommen hat. Alles ein wenig schwierig, viel hin und her und weiß bei beiden Seiten nicht so recht was ich von halten soll. Grundlegend bin ich aber immer erstmal auf Seiten der Creator 😀

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  2. Pingback: Sam Wilson Captain America Band 1 Not My Captain America – reumeiers dies und das

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