Weihnachtsspecial – Rudolph mit der roten Nase Gastbeitrag von Caro

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Den weihnachtlichen Mittag übernimmt Caro (Twitter). Jetzt muss ich erst einmal ausholen, denn Caro ist ein echtes Content-Monster. Sie hat zwei Blogs, einmal Time and Tea (Themengebiete: Tee, Bücher und Nerdstuff) und den Blog Eat.Sleep.Train. (Themengebiete: Sport, Ernährung, Gesundheit und die positive Einstellung zu sich selbst). Wer dann noch nicht genug von ihr hat, kann nicht nur von ihr lesen, sondern auch etwas von ihr hören. Sie ist Teil der Podcasts Pixelfrauen und Runaways. Und da so viel Arbeit auch ruhig einmal belohnt werden sollte, verlinke ich hier dann mal noch (ungefragt!) ihre Patreon Seite. Schaut bei ihr vorbei, ihr Content ist es auf jeden Fall wert!

Weihnachten habe ich schon immer geliebt. Die Hoffnung auf schöne Tage voller Harmonie, Beisammensein und oh Gott, vergesst die Geschenke nicht. Aufgedreht kam ich morgens ins Wohnzimmer gesprintet, voll mit Begeisterung und Spannung schloss ich den TV an und legte mein Lieblingsvideo in den Videorekorder ein – falls ihr das noch kennt. Die Verpackung war abgegriffen, doch es ging um das, was in der schwarzen Plastikkassette steckte – Rudolph mit der roten Nase.

Rausgekommen 1998, also drei Jahre nach meiner Geburt, wurde der Film schnell zum Standardprogramm an Heiligabend, da es der einzige Film war, auf den mein großer Bruder und ich uns einigen konnten. Es geht um Rudolph, der am Nordpol zu Welt kommt und anders ist, denn er hat eine leuchend rote Nase. Klar, 0815 Story, aber früher hat einen sowas halt getroffen. Rudolph geht in die Schule, nimmt an Wettkämpfen Teil mit einem Ziel – den Schlitten vom Weihnachtsmann ziehen zu dürfen, genau wie sein Vater. Recht schnell trifft er jedoch auf Feinde, die sich ihm in den Weg stellen und das Leben schwer machen. Auch die Feinde in den eigenen Reihen, sein Schulkamerad zum Beispiel, dürfen da nicht fehlen.

Die Geschichte ist einfach, klischeebehaftet und recht vorhersehbar, doch sie hat mein Herz gewonnen. Kaum ein Film schafft es so gut mich zurück in die Vergangenheit zu pusten, wie dieser Film. Das mag daran liegen, dass jedes Kind dieses doofe Gefühl kennt mal nicht dazuzugehören, beziehungsweise diese furchtbare Angst davor. Das merkt auch Rudolph recht schnell. Hier kann man Diskussionen starten, ob es wirklich nötig ist zu zeigen, ob andersartige immer erst die Hilfe von anderen brauchen um es zu etwas zu bringen, doch genau wie bei allen anderen Kinderfilmen gilt hier, dass das keine Rolle spielt.

Ganz nach Disney Manier dürfen die Musikeinlagen nicht fehlen. Wie ein Strudel packen mich die alten Lieder und ziehen mich zurück aufs Sofa, im Schlafanzug mit einem dicken Kakao und einem Nutellabrot. Ob man heute noch dieses Gefühl aufbauen kann, das man früher auf Weihnachten hatte, diese Aufregung, diese Begeisterung, dieses eine Gefühl, wenn die Glocke klingelt, dass man ins Wohnzimmer kommen darf, bezweifle ich. Doch es sind und bleiben diese Filme wie Rudolph, die es schaffen uns endgültig, volle Kanne und mit ganz, ganz viel Liebe und Begeisterung zurück in diese Tage zu werfen.

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Ein Gedanke zu “Weihnachtsspecial – Rudolph mit der roten Nase Gastbeitrag von Caro

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