Weihnachtsspecial- Das letzte Einhorn Gastbeitrag von Totally Gamer Girl

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Der heutige Gastbeitrag kommt von der wunderbaren „Totally Gamer Girl“ (findet man hier auf Twitter) und handelt, wie unschwer zu erkennen vom Film Das letzte Einhorn. Wer gerne mehr von der Dame lesen möchte sollte mal auf ihrer Website (hier) vorbeischauen. Dort gibts News und Reviews zu vielen interessanten und relevanten Videospielen.

Für viele Menschen gibt es wohl keinen Silvesterabend ohne den Film „Dinner for One“. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen tatsächlich nur einmal in meinem Leben gesehen habe. Silvester gab es in meiner Familie nie ein festes TV-Programm. Dafür an Weihnachten. Ein Film ist dabei lange Pflichtprogramm gewesen: „Das letzte Einhorn“. Sowohl meine Eltern als auch mein Bruder und ich waren (und sind?) begeisterte Fans des Films. Er ist zugleich mystisch, traurig und zauberhaft. Eine Menge Zutaten, die den Film zu einem tollen Erlebnis machen. Auch dann, wenn man ihn bereits mehrfach gesehen hat. Zugegebenermaßen gab es auch eine Zeit, in der ich den Film einfach satt hatte. Welcher Teenager findet es nicht furchtbar uncool, jedes Jahr in der Weihnachtszeit mindestens einmal „Das letzte Einhorn“ sehen zu müssen?

Über die Jahre kennt man die Handlung auswendig und die wunderschöne musikalische Untermalung überrascht einen ebenfalls nicht mehr, wenn man den Streifen bis ins letzte Detail kennt. Auch das traurige Ende zieht einfach nicht mehr. Man weiß ja schließlich, wie die Sache ausgeht. Eines Tages kam es sogar so weit, dass an Weihnachten eher Filme wie „Der Herr der Ringe“ über den Familienfernseher flimmerten. Der Versuch meiner Eltern, den rebellischen Teenagern entgegen zu kommen. Mit Erfolg. Es hockte niemand mehr genervt und gelangweilt auf dem heimischen Sofa und sah sich gezwungen, zum wer weiß wievielten Mal „Das letzte Einhorn“ und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (übrigens auch ein ganz toller Film) zu sehen. Wir hockten mit unserem Nerdstuff vor der Glotze und berieselten uns mit Filmen, die wir wohl ähnlich oft wie „Das letzte Einhorn“ gesehen hatten. Sogar unterm Weihnachtsbaum lagen die passenden Geschenke. Nichtsdestotrotz verbinde ich mit Weihnachten weder „Star Wars“ noch „Der Herr der Ringe“. Wenn ich Weihnachten mit einem Film in Verbindung bringe, gibt es für mich nur einen möglichen Kandidaten: „Das letzte Einhorn“. Inzwischen kann ich den Film sogar wieder unvoreingenommen und mit Freude sehen. Die Zeiten des rebellischen Teenagers liegen schon eine Weile hinter mir. Stattdessen habe ich heute selber Kids, von denen immerhin eines nicht mehr soooo weit von der Pubertät entfernt ist. Bevor die Tochter diese Phase erreicht, ist es vielleicht an der Zeit ihr „Das letzte Einhorn“ zu zeigen. Ironischerweise kennen meine Kinder den Film überhaupt nicht, da wir selbst nicht einmal TV-Programm haben und nur auf Streaming setzen. Die Jungs sind dafür aber wohl ohnehin noch zu jung. Ich sehe den einen gedanklich schon in Tränen ausbrechen. Dummerweise gibt es den Film weder bei Amazon noch bei Netflix zum Streamen. Als Trost führe ich mir nun den Soundtrack zu Gemüte und erinnere mich an meine Kindheit zurück. Jimmy Webb und America haben dank ihrer tollen Arbeit im musikalischen Bereich sehr viel zur tollen Atmosphäre des Streifens beigetragen. An dieser Stelle sei zu erwähnen, dass ich „Man’s Road“, „The Last Unicorn“ und Co. noch heute mitsingen kann. Den Film habe ich in den letzten Jahren selten gesehen, aber der Soundtrack hat schon lange einen festen Platz in meiner Musiksammlung. Es wäre nun wohl auch an der Zeit, ein paar Euro in die Blu-ray zu investieren. Da der Film zeitlos ist, definitiv nicht die schlechteste Investition und nun da ich über ihn geschrieben habe, ist das Verlangen ihn zu sehen verdammt groß. Entschuldigt mich daher, ich bin dann Mal einkaufen!

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2 Gedanken zu “Weihnachtsspecial- Das letzte Einhorn Gastbeitrag von Totally Gamer Girl

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