Uncanny Avengers Band 2 Verstärkung aus der Zukunft

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Das von Steve Rogers angeführte Unity Squad, bestehend aus Mutanten, Inhumans und Menschen, bekämpft weiterhin den Nuhuman Shredded Man. Sie erhalten Unterstützung aus der Zukunft, denn Cable , der zeitreisende Mutant, versucht seine Zukunft zu verhindern, die durch die Niederlage des Unity Squads herbeigeführt wird. Mit seiner Unterstützung kann das Team ihre erste Bewährungsprobe hinter sich lassen und sich dem echten Ziel der Gruppe zuwenden. Sie wollen Red Skull aufhalten und das Gehirn von Xavier zurückgewinnen. Der Weg zu Red Skull führt über sein Geld und die Avengers finden erste Spuren, doch Red Skull scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Dazu kommt, dass im Hintergrund der Konflikt zwischen Mutanten und Inhumans immer schlimmer wird und die Mutanten, durch die Terrigen Seuche immer weiter in die Ecke getrieben werden.

Mit dem zweiten Band der Uncanny Avengers findet die erste Story ihr Ende und die zweite Story und damit die Einleitung in das Event Standoff beginnt. Und wie beim ersten Band ist dies der größte Kritikpunkt. Man kauft sich ja eigentlich Paperbacks um komplette Arcs in einem Band zu haben und diese nicht „verhackstückt“ lesen zu müssen. Bei der Release Politik der Uncanny Avengers ist da jedoch einiges schief gelaufen. Wir haben jetzt zwei Bänder vorliegen und darin enthalten sind eine anderthalbe Geschichte, die im dritten Band aber gar nicht fortgeführt wird, sondern in den Standoff Heften der Avengers. Das könnte bei Comic Anfängern zu Verwirrung führen und den Einstieg unnötig verkomplizieren. Mit dem nächsten Band, der „demnächst“ erscheint und der nach Standoff spielt, werden diese Fehler hoffentlich nicht wiederholt und wir erhalten die Story am Stück.

Die abgeschlossene erste Story ist einfach ok. Eigentlich müsste man nicht mehr dazu sagen. Es ist weder eine erzählerisch noch zeichnerisch sonderlich hochwertige Geschichte, die aber aufgrund der Team-Zusammenstellung unterhält. Man muss sie nicht lesen um im aktuellen Marvel Universum den Überblick zu behalten, wenn man sie aber doch liest tut es auch nicht weh. Es ist keine grauenhaft schlechte Geschichte, gehört aber dennoch zu den schwächsten Marvel Neustarts.

Der zweite Teil der Geschichte ist etwas besser und als Vorgeschichte für Standoff zu verstehen. Das Problem dabei ist jedoch, dass sie scheinbar (ich kenne Standoff noch nicht) keinen Mehrwert bieten wird und nur zeigt was Red Skull gerade so treibt. Also muss ich auch hier sagen, dass man die Serie getrost auslassen kann ohne am Ende etwas zu verpassen.

reumeiers letzte Worte

Die Uncanny Avengers finde ich bisher mit am Enttäuschendsten im neuen Marvel Universum. Die Geschichten plätschern vor sich hin und bieten scheinbar keinen Mehrwert fürs Universum oder die Figuren. Da mochte ich den letzten Uncanny Avengers Run bei weitem mehr. Hinzu kommt dann noch die merkwürdige Erscheinungsreihenfolge und wir bekommen die aktuell schwächsten Hefte (nur Spider-Man enttäuscht mich mehr). Ich hoffe, das nach Standoff die Geschichten wieder besser werden und da mit Ultron ja bereits einer meiner Lieblingsantagonisten angeteast wurde, werde ich der Serie dann noch eine Chance geben.

Allgemeine Angaben

Verlag: Panini Comics

Autor: Gerry Duggan

Zeichner: Ryan Stegman, Carlos Pacheco

Preis: 12,99 €

Seiten: 100

Us-Hefte: Uncanny Avengers 3-6

 

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