Doctor Strange: Anfang und Ende

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Der Chirurg Doctor Stephen Strange hat eine große Zukunft vor sich. Er ist der beste Student seines Jahrgangs und, getrieben vom Wunsch die Welt zu einem besseren Ort zu machen, sollte er zu einem begnadeten Arzt werden. Doch irgendetwas lässt ihn vom rechten Weg abkommen und seine Welt dreht sich nur noch um Geld, Macht und Frauen. Eines Tages verändert ein schlimmer Ski-Unfall das Leben von Strange, denn er verletzt seine Hände so sehr, dass er niemals mehr als Chirurg weiterarbeiten kann. Mit seinem verbliebenen Geld streift er um die Erde und geht auf die Suche nach einer Heilmethode, die ihm noch helfen kann. Er erinnert sich an seine vergangene Zeit in Tibet und geht auf die Suche nach einem alten Freund, dem er noch ein Versprechen schuldet. Doch dadurch bekommt er einen Blick auf die Welt hinter dem Vorhang und auf die mystischen und dämonischen Kräfte. Er wird in einen Krieg hineingezogen und die Hoffnung der Welt besteht darin, dass er seinen Platz als Auserwählter einnimmt.

Da hat Panini das richtige Händchen bewiesen und haut, bevor der Doctor Strange Film in die Kinos kommt und die Comic-Reihe aus dem neuen Marvel Universum startet, noch einmal einen Einzelband mit der Origin-Story von Doctor Strange heraus. Da ich bisher leider mit keiner Origin Story von Strange und auch keine Solo-Serie von ihm in Berührung gekommen bin und mich noch auf die neue Reihe und den Film einstimmen wollte, musste ich diesen Band natürlich haben. Umso dankbarer bin ich natürlich den Jungs und Mädels von Panini, die mir den Band als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Die Geschichte um den arroganten Strange, der seinen Platz in der magischen Welt, die komplett neu für ihn ist, finden muss und dessen Weg als Auserwählter eigentlich bereits vorgeschrieben ist, ist wunderbar geschrieben. Am Anfang ist einem Strange unglaublich unsympathisch, nach dem Unfall tut er einem leid und am Ende wächst er einem ans Herz. Der Charakter ist also sehr gut geschrieben, leider wirken die anderen Figuren etwas blass. Das Böse bleibt etwas vage und eigentlich ist hier eher der Weg das Ziel und der Kampf gegen das Böse rückt eher in den Hintergrund.

Optisch ist der Band extrem gut gealtert (ist ja auch schon seine zwölf Jahre alt) und die Optik steht den erzählerischen Qualitäten in nichts nach. Die Charaktere sehen super aus, nur die Magie wirkt irgendwie unspektakulär. Klar der erste Blick hinter den Vorhang ist super inszeniert, doch bei dem Kampf wirken die „Lichtschwerter“ leider etwas lahm.

reumeiers letzte Worte

Erzählerisch ist der Band, auch wenn die große Bedrohung fehlt, großartig. Die Charakterisierung von Strange ist spitze und die Wandlung wird plausibel beschrieben. Das letzte Quäntchen fehlt dann aber doch und so bleibt der Band eben doch nur gut. Als Einstimmung für die neue Reihe und den Kinofilm eignet sich der Band aber perfekt. Wer noch nichts von dem Charakter kennt und sich auf die vorher genannten Sachen einstimmen möchte, sollte hier also zugreifen. Und wenn ihr wie ich (ja ich weiß das hab ich auch nur schon so tausend Mal erwähnt), Fans von Origin Stories seid, müsst ihr auch zugreifen.

Abschließend dann nochmal danke für das Rezensionsexemplar von den Jungs und Mädels von Panini. Ihr seid spitze!

Allgemeine Angaben

Verlag:      Panini Comics

Autor:        J. Michael Straczynski, Samm Barnes

Zeichner: Brandon Peterson

Preis:         16,99 €

Seiten:       148

Us-Hefte: Strange (2004) 1-6

 

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