The Shallows: Gefahr aus der Tiefe Film Kritik

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Nancy ist seit dem Tod ihrer Mutter nicht mehr die Selbe. Ihr Medizin Studium ist fast abgebrochen und ihr Vater weiß nicht wo sie sich herumtreibt. Sie ist auf dem Weg nach Mexico, an einen geheimen Strand, von dem sie noch Bilder von ihrer Mutter hat. Sie hofft, dass sie, wenn sie dort surft, ihrer Mutter wieder nah ist. Allein macht sie sich auf ins Meer und wird dort von einem Weißen Hai angegriffen und schafft es nur mit Müh und Not sich auf einen Felsen zu retten. Das Ufer ist zwar nur einige hundert Meter entfernt, doch der Weiße Hai umkreist sie und lauert auf seine Beute.

Ich stehe ja auf Hai-Filme, auch wenn die meisten Schrott und Trash sind. In welche Kategorie dieser Film schlägt lest ihr hier (ich hab schon so ne Vermutung).

Der erste Eindruck den der Film hinterlässt ist leider überhaupt kein guter. Die ersten zwanzig Minuten sehen wir Blake Lively, die die Nancy spielt dabei zu wie sie surft. Schöne Bilder bietet das, doch Spannung oder eine Bindung zu ihrem Charakter kommt so leider überhaupt nicht auf. Hinzu kommt die Kamera, die Abwechselnd surfen, die wunderbare Landschaft und dann wieder Blake`s Rundungen einfängt. Das wirkt nicht nur unfreiwillig komisch, es lässt auch keinerlei Spannung aufkommen.

Nach zwanzig Minuten ist das aber geschafft und der spannendere Teil fängt an. Blake rettet sich verletzt auf einen Felsen und verarztet sich notdürftig. Ach stimmt, Medizinstudentin, das hat man nach dem drögen Anfang schon wieder fast vergessen. Und tatsächlich ab hier funktioniert der Film (bis zum Ende) überraschend gut. Blake Lively spielt die Gequälte und Verletzte, die eigentlich nur überleben möchte, überraschend gut. Ich kannte sie nur von Gossip Girl (Guilty Pleasure von mir und da es vom Oc. California Macher ist musste ich da auch mal reinschnuppern) und dort fiel sie mir eigentlich nicht aufgrund ihrer Schauspielkunst auf. Ihre Leistung gefällt mir extrem gut und sie schafft es den Film, den sie komplett allein tragen muss, auch wirklich komplett allein zu tragen. Respekt.

Und dann kommt das komplett überzogene Ende und macht all die guten Ansätze die bis dahin aufgekommen sind mit einem Male zunichte. Bis dahin war der Film eigentlich relativ glaubhaft, man durfte nur nicht über alles nachdenken, was bei so einem Film auch keine Schande ist. Das Ende macht nur leider alles kaputt und man verlässt irgendwie dann doch kopfschüttelnd den Saal.

Der Look des Film ist erste Sahne. Die Bilder des Strandes und des Meeres sind atemberaubend und Blake ist eine extrem gute Schauspielerin. Hier war keine Schwäche festzustellen. Ok bei einer Surf-Szene bin ich mir nicht sicher ob es wirklich Blake war, da ihr Gesicht irgendwie nach Computer ausgesehen hat.

reumeiers letzte Worte:

Mh joa, das kann man schon mal machen. Der Film tut keinem weh (außer das Ende das ist dumm) und hat einen starken Mittelteil, dafür aber einen lahmen Beginn. Eine extrem gute Schauspieler Leistung und tolle Bilder hat der Film auch zu bieten. Ich mag den Film eigentlich, jedem empfehlen kann man ihn aber definitiv nicht.

 

Und zum Schluss mal wieder ein kleiner Spoiler – Rant.

 

 

Warum zum Teufel musste der Film auf diese Weise ausgehen. Der Hai spießt sich selbst auf? Musste das sein? Ich finde ein solcher Film würde ohne ein Happy End tausendfach besser funktionieren. Man hätte ein flaues Gefühl im Magen beim rausgehen und der Film wirkt plötzlich auf eine ganz andere Art und Weise.

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3 Gedanken zu “The Shallows: Gefahr aus der Tiefe Film Kritik

  1. Pingback: Conjuring 2 Film Kritik – reumeiers dies und das

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