Kurz angezockt #21 Gears of War Ultimate Edition

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Endlich ist es soweit. Das erste Gears of War ist endlich in Deutschland erschienen. Ich sage nicht, dass ich das Spiel noch nie gespielt habe, es ist jedoch schön endlich über das Spiel berichten zu können. Das Gears of War war damals eine Offenbarung und das sowohl optisch als auch spielerisch. Warum das so war und wie gut das Spiel gealtert ist lest ihr hier.

Die Welt steht vor dem Abgrund. Die Rasse der Locust kommt aus Tunneln unter dem Boden und bezwingt die Menschheit. Der Krieg ist verloren und die einzige Möglichkeit die Locust zu besiegen ist alles zu zerstören. Aus purer Verzweiflung wird also die Zivilisation zerstört, doch die Locust leben noch immer weiter. Wir übernehmen die Rolle von Marcus Fenix, einem Kriegshelden, der jedoch wegen einer Tat in der Vergangenheit (no Spoiler) im Gefängnis sitzt. Er wird von seinem alten Kameraden Dominic Santiago befreit und soll sich seiner alten Einheit wieder anschließen. Der Plan: eine Bombe detonieren lassen, die die Tunnel der Locust zerstört und somit ihren Lebens- und Rückzugsraum.

Wir haben ein Story die auf einen Bierdeckel passt und geben noch eine Truppe von aufgepumpten „echten Männern“ hinzu und erhalten Gears of War. Das mit Testosteron überlaufende Spiel ist aber abgesehen davon auch heute noch ein hervorragender Titel und zeigt, wie gut man Spiele portieren kann. Klar, ein Paket mit allen drei Gears Titeln wäre etwas cooler gewesen, vor allem in Vorbereitung auf den vierten Teil, doch auch der erste Teil allein macht eine super Figur.

Etwas angestaubt wirkt zwar die Grafik und ja auch die Sprachausgabe auf deutsch ist heute eher zum Fremdschämen. Der Titel wurde aber dennoch gut und konsequent aufgehübscht. Zusätzlich bekommen wir noch neuen Kram im Multiplayer und fünf neue Kapitel in der Kampagne (zumindest für Solo-Spieler).

Doch was machen wir eigentlich bei Gears of War den ganzen Tag. Wir rennen von Deckung zu Deckung, nehmen Gegner unter Beschuss und passen auf nicht zu sterben (einfach ist das Spiel auf den höheren Graden definitiv nicht). Dazu haben wir ein großes Arsenal mit allerhand Tötungsmaschinen zur Hand. Das wars eigentlich. Hier und da lockert ein Schalterrätsel, ein kleiner Horrorpart oder eine Fahrzeugfahrt das Geschehen auf, doch im Kern sind wir immer am Kämpfen. Das klingt vielleicht öde, ist es jedoch nicht.

Das Gameplay an sich war nämlich damals revolutionär und auch heute funktioniert alles noch perfekt. Wir huschen von Deckung zu Deckung, schießen blind auf Locust und verschließen ihre Höhlen durch einen gezielten Granatenwurf. Es stellt sich schnell ein Flow ein, der begleitet von einer bombastischen Inszenierung, die auch noch heute funktioniert, eine unglaublich dichte Atmosphäre aufbaut.

Warum war das Spiel eigentlich bis heute Indiziert? Nun das kann ich eigentlich nicht so genau sagen. Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder Resident Evil 4 angezockt ( die Liebeserklärung eines Fanboy findet ihr hier) und muss sagen, das war eigentlich schon fast brutaler. Die Gegner waren menschlicher und es wurden Köpfe pulverisiert. Klar die Kettensägenfinisher in Gears of War sind nicht ohne, dennoch sind die Gegner klar als Monster zu erkennen. Als der dritte Teil dann nicht indiziert wurde, war die Hoffnung auf einen Release eigentlich groß, doch wir mussten uns dann doch noch ein Stück gedulden.

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Schön zu sehen, das zwei meiner absoluten Lieblingsspiele von damals, auch heute noch so eine gute Figur machen. Die Optik geht bei beiden noch wunderbar klar und auch das Gameplay ist wunderbar gealtert. Wer schon immer wissen wollte wie Gears of War eigentlich angefangen hat, sollte zugreifen. Es lohnt sich definitiv und auch der Preis von 39,99€ ist fair angesetzt.

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2 Gedanken zu “Kurz angezockt #21 Gears of War Ultimate Edition

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