Filmkritik: Teenage Mutant Ninja Turtles 2 Out of the Shadows

teenage-mutant-ninja-turtles-water-posterjpg-652dfc_765w

Die Turtles sind zurück und haben, den Regeln einer Fortsetzung folgend, neue und mehr Gegner als je zuvor. Shredder ist wieder auf freiem Fuß und hat etwas vor. Er sammelt mit den mutierten Bebop und Rocksteady neue Verbündete um sich und sammelt, für das Alien aus einer anderen Dimension, General Krang, Teile eines Teleporters ein, um den General auf die Erde zu holen. Die Turtels müssen mit April O’Neil, dem Kameramann Vern und ihrem neuen Verbündeten Casey Jones, erneut die Stadt retten.

Ich habe mir endlich den zweiten Turtles Film endlich angesehen und meine Erwartungen wurden im Vorfeld erst von den guten Trailern gepusht und dann von den Kritiken gedrückt. Der erste Teil hat mir, aus der Sicht der Turtles betrachtet eigentlich gut gefallen, aus der Gesamtsicht aber dann nicht so gut. Die Turtles waren gut getroffen, der Film wurde aber etwas zu sehr zur April Show (ugh Megan Fox). In den Trailern, zum zweiten Teil sah das aber etwas anders aus und ob dies auch wirklich so ist, oder ob man wieder in die selbe Falle wie im ersten Teil tritt, lest ihr hier.

Der Film fängt mit einer tollen Vorstellung der Charaktere und einem unterhaltsamen Kampf um eine Pizza an und ich fühle mich direkt gut unterhalten. Die Szene wird meiner Erklärung zu den Geschehnissen und einem kindischen „wir pusten jemand mit einem Papierblasrohr an“ sogar noch getoppt. Klar das ist kein Edelhumor, doch mir hat es gereicht. Kein gutes Beispiel meines Humors leider, aber ich hatte Spaß mit dem Film. Wenn die Turtles im Bild waren hat mir der Film einfach gefallen.

Mit der nächsten Szene fangen die Probleme des Films auch schon an. April beschattet den Wissenschaftler Baxter Stockman, da sie ihn verdächtigt für Shredder zu arbeiten. Man merkt der Szene an wie witzig sie sein will und, Überraschung, wie wenig witzig sie eigentlich ist. Dazu kommt die typische Sexualisierung von Fox, die ebenso wenig für mich funktioniert. Ein Problem ist das deshalb, weil alle Szenen mit menschlichen Darstellern (außer Cases Jones ich mag Stephen Amell) nicht wirklich funktionieren. Man sitzt sie ab und hofft auf das Ende der Szene.

Die Antagonisten sind das nächste Problem. Bebop und Rocksteady sind Idioten (manchmal witzig), Shredder und Stockman eine Karikatur und Krang einfach nichtssagend. Die Turtles kämpfen gegen ein lahmes, dummes Drehbuch und nebenbei auch noch gegen belanglose Antagonisten.

Die Technik ist sehr gut gelungen. Die Turtles sehen, wenn man sich an das Design gewöhnt hat sehr gut aus. Bebop und Rocksteady ebenso und auch Krang funktioniert. CGI-Overkill natürlich aber das war zu erwarten. Die Action ist flott inszeniert und das neue Design von Shredder (auch wenn er nicht zum Zug kommt) ist bei weitem gelungener als noch im ersten Teil.

reumeiers letzte Worte

Der Film hat die gleichen, wenn nicht sogar noch etwas mehr Probleme als der erste Teil. Und doch hatte ich mit dem Film etwas Spaß und habe die Laufzeit genossen. Twitter-Kumpel El-Nerderino meinte, Independence Day sei sein liebster schlechtester Film des Jahres und für mich sind das die Turtles. Infantiler Humor machen mir manchmal einfach Spaß, auch wenn der Film auch über die Stränge schlägt. Der Film ist natürlich absolut nicht weiter empfehlbar, doch wer Spaß an den Turtles hat, den ersten Teil erträglich fand und einen Actionfilm zum Hirnausschalten sucht, könnte hier an der richtigen Adresse sein. Irgendwie ist der Film doch sympatisch, besonders wenn man sich alle menschlichen Darsteller weg denkt. Ich sollte mir die Zeichentrick Serie mal ansehen.

Advertisements

4 Gedanken zu “Filmkritik: Teenage Mutant Ninja Turtles 2 Out of the Shadows

  1. Ich fand ehrlich gesagt den ersten Teil dermaßen schlecht, dass ich mir den den Zweiten gar nicht antun wollte. Ich bin mit der Zeichentrickserie aufgewachsen. Erinnert mich an die Samstag morgen. Ich will nicht den mosernden, nostalgischen Kautz spielen, aber ich finde der Charme der alten Serie ist völlig verflogen :/

    Gefällt 1 Person

  2. Edelhumor war das wirklich nicht. Trotzdem habe ich mich von den Turtles gut unterhalten gefühlt. Deswegen drücke ich da gerne ein Auge zu. Die Charaktere waren soweit gut getroffen. Vor allen Dingen weil Bebop und Rocksteady auch in der Serie nie die hellsten Kerzen auf der Torte waren. Einzig Stockman war so sehr drüber, dass er mir nur auf die Nerven gegangen ist ^^“

    Plot war… naja, irgendwie da, aber dafür haben Action und Witze funktioniert. Das reicht mir hier vollkommen.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s