Batman v Superman Dawn of Justice Ultimate Cut

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Und da haben wir auch schon das größte Sorgenkind der letzten Zeit. Der Film sollte im Kino großes leisten und das DC Cinematic Universe einleiten, um die Filme von Marvel endlich aufzuholen, scheiterte aber am Ende. Die Kritiken waren teilweise vernichtend, doch der Film hatte nicht nur schlechte Aspekte. Der Ultimate Cut soll ja noch einmal ein gutes Stück besser sein und da er eh perfekt rein passt, musste ich ihn für die Batman Woche natürlich sehen.

Zwei Jahre ist es nun her, seitdem Superman der Welt sein Gesicht offenbart hat und die Erde verteidigt hat. Doch bei seinem finalen Kampf gegen Zod hat er nicht nur die Menschheit gerettet, bei den Kollateralschäden wurden auch unzählige Menschen getötet. Bruce Wayne, der an diesem Tag in Metropolis war konnte nur noch dabei zusehen wie eines seiner Geschäftsgebäude dem Kampf der „Götter“ zum Opfer fiel und viele Menschen die er angestellt hatte in den Tod gerissen wurden. Seitdem wird er vom Hass getrieben und hat es sich in den Kopf gesetzt Superman in seine Schranken zu verweisen. Lex Luthor, hat ein ähnliches Ziel und hetzt die beiden mit einem „perfiden“ Plan gegeneinander auf.

Zu Beginn möchte ich eine kleine Entwarnung geben. Der Ultimate Cut macht seine Sache sehr viel besser als die normale Kinofassung. Der drei Stunden lange Cut fühlt sich absurderweise sogar kurzweiliger an, als sein Kinopendant. Die Motivationen von Lex und auch der Hass, beziehungsweise die Ablehnung von Superman gegen Batman wird klarer. Das macht den Film einfach zu einem runderen Film. Klar Lex Plan ist weiterhin einfach viel, viel zu kompliziert, doch durch seinen Plan B ja immerhin noch ok.

Zuerst einmal möchte ich die guten Punkte des Films beleuchten. Die Action des Films ist super und der Film sieht vom kompletten Look her sehr gut aus. Klar ein paar Szenen sind etwas zu monumental angelegt, doch die Designs und der Look der Figuren ist perfekt. Wonder Woman ist einfach perfekt getroffen und ihr Soundtrack einfach grandios. Lex hat zwar nen, nennen wir es komplizierten, Plan, doch die Darstellung von dem Charakter mag ich sehr gerne. Ben Affleck ist für mich der perfekte Batman/Bruce Wayne Darsteller und es ist sehr, sehr schade, dass die gezeigte Batman Version aber leider nicht die perfekte ist.

Aber der Film hat, auch wenn er manche Probleme beseitigt beziehungsweise minimiert, weiterhin große Probleme. Ein paar davon zähle ich jetzt mal auf:

  • Der einzige Sinn und Zweck von Lois Lane ist es gerettet zu werden und sich durch dumme Aktionen in dumme Situationen zubringen. Als Beispiel sage ich da einfach mal Zepter. Aber nicht nur das, denn Superman verkommt teilweise zu ihrem Schoßhund der gerade nur in der Szene ist um sie zu retten. Mega nervig!
  • Die Auflösung des Kampfes von Superman gegen Batman wirkt immer noch zu konstruiert und einfach dumm. Man hätte diese verdamme Martha Szene übrigens viel besser machen können. Im Vorspann kam es so rüber als wäre Martha das letzte Wort von Bruce`s Vater gewesen. Eine Szene in der vor ihrem Grab steht und was dazu sagt, dann noch in der Rettungsszene nur den Mann töten der die Mutter von Superman (die auch Martha heißt) bedroht und zack, haben wir eine bessere und emotionalere Bindung und das Ende macht plötzlich Sinn.
  • Was Batman tötet? Ja ihr habt richtig gelesen, auch wenn es die Meisten von euch eh vermutlich schon wussten. ABER die Tatsache das er tötet ist für  mich kein Problem, das Problem ist, dass wir nicht wissen WARUM er es tut. Klar er sagt oft blablabla ich bin fertig mit allem, doch warum ist er das? Das führt mich direkt zu meinem nächsten Punkt.
  • Der Film ist viel zu vollgestopft. Der Film ist das erste Mal im DC Cinematic Universe,in dem wir Batman sehen, er setzt Man of Stell direkt fort, führt Wonder Woman ein, hat im Prinzip zwei Schurken, stellt die Weichen für die Justice League und stellt auch jedes Mitglied kurz vor. Hätte man die Filme in einer etwas anderen Reihenfolge gezeigt, wäre vieles besser gewesen. Als erstes Wonder Woman, da dieser Film chronologisch betrachtet als erstes spielt, danach Man of Steel, dann Batman der zeigt warum er am Ende ist und am Ende an die Ereignisse von Man of Stell anknüpft und somit Batman v Superman einleitet und der als nächstes folgt, dann die „Traum“ Szene mit Flash und die Szene mit Steppenwolf ans Ende des Films, als Einleitung eines Flash Films, der noch vor dem Justice League Film kommen sollte. Dann wäre die Justice League gut vorbereitet und die Cyborg und Aquaman Filme könnten folgen. So muss der Justice League Film leider wieder zu viel einleiten und jeden Charakter der verbleibt noch einführen, aber gut das dieser Film in zwei Teilen erscheint und somit mehr Zeit hat.

reumeiers letzte Worte

Ja es wurde viel mit dem Film falsch gemacht. Nein ich finde den Film nicht sehr gut. Aber nein, ich finde den Film auch nicht schlecht. Ich hatte mit dem Ultimate Cut echt mehr Spaß als mit dem normalen Film und werde ihn mir auch bestimmt noch öfter ansehen, das ungenutzte Potential bleibt aber leider einfach traurig. Ben Affleck ist für mich der perfekte Batman und es ist leider sehr schade, dass man eine nicht perfekte Batman Version zusehen bekommt. Mit einem einzigen Batman Film im Vorfeld hätte man das alles viel besser lösen können. Was bleibt ist ein Film voller ungenutzten Potential der an manchen Stellen ärgerlich schlecht ist, aber auch an vielen Stellen gut ist.

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Ein Gedanke zu “Batman v Superman Dawn of Justice Ultimate Cut

  1. Pingback: Übersicht über die #BatmanWoche – reumeiers dies und das

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