Suicide Squad: Jagd auf Harley Quinn

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Und weiter geht die Comic Vorbereitung für die aktuellen Kinofilme. Heute Morgen wurden die Turtles gelesen und für weiterhin gut befunden und heute Abend ist die Suicide Squad dran. Den Film habe ich zwar leider noch nicht gesehen, der steht aber noch auf der Liste. Hier haben wir den ersten Comic vorliegen, der das Team im New 52 Universum vorstellte und etablierte.

Die Suicide Squad ist ein Haufen verurteilter Verbrecher (u.a. El Diablo, Harley Quinn, Deadshot, King Shark) und dieser Haufen wird von Amanda Waller als Task Force X in die verschiedensten Krisengebiete geworfen. Als Rückversicherung für Waller hat jeder der Mitglieder eine Bombe im Nacken, die jederzeit von Waller detoniert werden kann. Das Team kümmert sich um die schmutzigen Aufträge der Regierung und ihr erste Stop ist eine Virusinfektion, die Menschen in mechanische Zombiewesen verwandelt. Als nach dieser Mission Harley Quinn abtrünnig wird, macht sich das Team auf die Suche nach ihr. Die Jagd beginnt und natürlich wird nicht jeder diese Selbstmordmission überleben.

Der erste Einsatz im New 52 Universum ist ein überraschend harter Trip, der die Suicide Squad durch die verschiedensten Schauplätze treibt. Hier eine Virusinfektion, dort eine Gefängnisrevolte und dann ab nach Gotham um Quinn zu jagen. Der Comic ist abwechslungsreich und erzählt, dank der gelungenen Einführung der Charaktere, eine tolle Geschichte.(man munkelt ja der Film schafft das nicht)

Die Geschichte und die Charaktere sind also gut. Doch was ist mit der Atmosphäre? Die ist durch die düstere Thematik nicht nur überraschend düster, für einen Mainstream Comic ist das ganze auch recht brutal. Wenn die Bombe im Nacken detoniert, reißt es auch mal den Kopf mit. Klar solche Bilder sind die Ausnahme, ich war dennoch überrascht wie hart der Comic ist.

Die Bilder sind alle sehr gelungen und die Designs der Charaktere sagen mir sehr zu. Die Harley Quinn Origin Story noch einmal zu sehen macht auch in dem Comic Sinn, denn der Grund warum sie ausbricht ist der Tod des Jokers (zumindest die Häutung, wie wir heute wissen). Durch die Einbindung der Origin Story gewinnt die eigentliche Geschichte an Fahrt und das Handeln von Harley wird nachvollziehbarer. Platz und Charaktertiefe bekommen auch El Diablo und Deadshot, was auch diesen Charakteren und dem Comic an sich sehr gut tut.

reumeiers letzte Worte

Wer sich auf den Film richtig einstimmen möchte, kommt an diesem Comic definitiv nicht vorbei. Ich war überrascht von der Härte und der Qualität der Geschichte und noch mehr von der Tiefe der Charaktere (ok nicht alle). Ich hoffe, dass noch weitere Sammelbände aus der New 52 Suicide Squad Ära kommen werden und diese die Qualität halten. Also ich empfehle den Comic sowohl für Anfänger als auch für Comicfans. Hiermit wird man gut unterhalten.

Allgemeine Angaben

Verlag:       Panini Comics

Autor:       Adam Glass

Zeichner: Federico Dallocchio, Fernando Dagnino

Preis:          16,99 €

Seiten:       180

Us-Hefte: Suicide Squad (2011) 1-8

 

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2 Gedanken zu “Suicide Squad: Jagd auf Harley Quinn

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