Kurz angezockt #16 No Man’s Sky

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Tja nun ist es also da, die einen hassen es schon und die anderen lieben es. Auch ich hatte ein Tag vor Release einen dezent spürbaren Hype auf dieses Spiel. Ich ging heute Morgen in den Laden und habe mir das Spiel direkt zugelegt und was ich in den ersten Stunden (ungefähr vier bisher) so alles erlebt habe lest ihr hier. Doch was ist No Man’s Sky eigentlich?

Was macht man als kleines Entwicklerstudio, wenn man ein Spiel entwickeln möchte, indem man ein ganzes Universum erforschen kann? Hello Games entwickelten für  No Man’s Sky prozedurale Formeln. Mit diesen Formeln wurden Trillionen Planeten berechnet, die der Spieler entdecken kann. Klar die Planeten bestehen aus ähnlichen Komponenten, sehen aber alle unterschiedlich aus und das ganze Spiel erreicht gerade mal eine Größe von 5 GByte, was bei dieser Größe eigentlich unmöglich scheint. Der Spieler soll zum Zentrum des Universums vordringen, doch zuerst einmal ist man auf einem Planeten gestrandet.

Das Raumschiff liegt in Trümmern und wir müssen erst einmal die nötigen Materialen für die Reparaturarbeiten sammeln. In dieser Startsequenz (jeder Spieler landet übrigend auf einem anderen Planeten) werden wir bereits an die Grundmechaniken des Spiels herangeführt. Im Spiel muss man viel entdecken und sammeln um voranzukommen.

In ein bis zwei Stunden hat man sein Schiff dann wieder flott gemacht und es geht raus in die unendlichen weiten des Weltalls. Man sollte als erstes eine Raumstation anfliegen, dort kann man Handel treiben und mit den verschiedenen Alienrassen in Kontakt treten. Man kann auch anderen Reisenden ihr Schiff abkaufen, was direkt mein erstes Ziel war.(Hier gibts das gute Stück zu sehen)

Hat man ein paar Planeten abgeklappert und sich einen Hyperraumantrieb erarbeitet, kann man das Sternensystem wechseln und so immer weiter zum Zentrum des Universums vorstoßen. Doch was kann man in dem Spiel noch alles machen?

Man kann im Weltall andere Schiffe überfallen (anfangs noch nicht ratsam ich habs versucht), Handel treiben, im Weltall mit der Zerstörung von Asteroiden Rohstoffe gewinnen, Wächter bekämpfen (kleine Drohnen die die Planeten bewachen) und viele, viele Sachen entdecken. Die Planeten sind voll von Aliensteinen (damit kann man die Sprache der verschiedenen Aliens lernen) und eben Rohstoffen, Wegpunkten und Vorposten. An Vorposten gibt es meistens einen Bauplan für ein Update und dafür braucht man Rohstoffe und so weiter. Man ist schnell in einem Kreislauf gefangen und denkt sich : „Ach diese Goldader baue ich noch ab.“ oder „Wenn ich das noch finde kann ich mir xy noch bauen.“.

Der Reiz des Spiels liegt aber vor allem in seiner schieren Größe. Je nach Antriebsgeschwindigkeit (drei verschiedene) braucht man schon mal zwei Stunden bis zum nächsten Planeten. Nach kürzester Zeit fühlt man sich einfach ganz klein und einsam in diesem riesigen Universum. Angeblich ist die Möglichkeit zwar gegen sich zu treffen, aber durch die immens große Anzahl an Planeten und Systemen sehr unwahrscheinlich.

Wenn man der erste war der ein System oder einen Planeten entdeckt hat, kann man ihn auch benennen. Die funktioniert genauso mit Pflanzen und Tieren, zumindest wenn man ein Analyse Visir in der Tasche hat.

reumeiers letzte Worte

Der Einstieg in No Man’s Sky steckt voller Magic Moments. Der erste Anflug auf eine Raumstation oder das erste Abheben von einem Planeten haben sich jetzt schon in meine Top-Videospiel-Momente eingeschlichen. Ich bin einfach begeistert von dem Game auch wenn ich eigentlich solche Spiele ohne klar definiertes Ziel nicht mag. Die Atmosphäre und im Allgemeinen der Weltraumaspekt erfüllen mir aber dann doch einen kleinen Traum und wenn man bereit ist seine eigenen Geschichten zu schreiben, der wird unglaublich viel Spaß mit dem Spiel haben. Ich werde auf jeden Fall weiterspielen und werde vielleicht nochmal einen Tagebucheintrag zu dem Spiel verfassen. Mein Charakter ist momentan eine Mischung aus Pirat, Händler und Asteroiden Farmer. Ich brauchte viel Geld für ein neues Raumschiff und werde mir wohl bald ein neues zulegen, aber dazu mehr im Tagebuch. Ich bin aber zu 100% zufrieden und auch etwas verliebt in das Spiel und werde einige Stunden darin versenken. Ach und an den Piraten der mich ausgeraubt hat: Ich werde dich finden du mieses Schwein!

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6 Gedanken zu “Kurz angezockt #16 No Man’s Sky

  1. Luziferian

    klingt interessant. normalerweise kann ich mit den ganzen sandbox- und survival spielen rein gar nichts anfangen weil mir irgendwie ein ziel oder eine story fehlt. vllt riskiere ich aber mal einen blick. wozu hat man sonst semesterferien?

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      1. Luziferian

        jo mal sehen ob ich mich dran wage. ich ganz persönlich kennen mit emergentem gameplay meist nicht warm werden. Aber es interessiert mich in diesem Fall ja schon 😀

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