The Walking Dead #1 Gute alte Zeit

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Der Comic/Serien-Vergleich geht mit The Walking Dead #1 erst einmal in seine letzte Runde. Ich kannte von The Walking Dead eigentlich nur die Serie und da mein Kumpel die Comics sammelt, dachte ich mir jetzt wäre doch mal ein guter Zeitpunkt um ein bisschen Kram nachzuholen. Natürlich habe ich auch schon gehört, dass der Comic sich von der Serie doch stark unterscheidet und das passt doch grade in die letzten Comic Artikel auf meiner Seite. Genug der einleitenden Worte, hier soll es ja auch um den Comic gehen.

Rick ist ein Polizist und wird während einer Schießerei angeschossen und fällt ins Koma. Als er wieder aufwacht ist nichts mehr wie es einmal war. Untote Wesen streifen durch die Welt und greifen alles an was noch lebt. Rick versucht sich nach Atlanta durchzuschlagen, in der Hoffnung seine Familie wiederzufinden. Dort wird er von Glenn gerettet, der gerade Nachschub für sein Camp besorgt und nimmt Rick dorthin mit. Tatsächlich findet Rick dort seine Frau, seinen Sohn und auch seinen alten Kumpel Shane, der für Ricks Familie gesorgt hat. Rick lebt sich schnell ein, doch kann er seinem Kumpel noch vertrauen oder hat er es auf Ricks Frau abgesehen? Ihre Rivalität steigt immer weiter und nach einem schrecklichen Überfall eskaliert die Gewalt.

Tja anfangs denkt man noch, wow da hat sich die Serie aber extrem hart an den Comic gehalten und auf den nächsten Seiten ist schon alles ganz anders. Die Serie zieht sich stellenweise extrem und wie auch bei Outcast ist dies beim Comic nicht der Fall. Im Comic läuft alles viel angenehmer ab und die Handlung geht schneller vorwärts.

Wie auch in der Serie liegt der Fokus auf dem Zwischenmenschlichen und die Zombies sind nur die Bedrohung im Hintergrund, die an der Psyche der Überlebenden nagen. Und die Charaktere sind auch das Highlight, vor allem eben Shane und Rick. Die anderen bleiben vorerst noch etwas blasser, was sich aber wohl in den kommenden Ausgaben ändern wird.

Der Zeichenstil des Comics ist gewöhnungsbedürftig. Nach ein paar Minuten hat man sich an den schwarzweiß Stil aber gewöhnt und ich empfinde ihn als willkommene Abwechslung zu anderen Comics.

Das Problem das ich mit dem Comic hatte waren aber nicht die Darstellung der Menschen und der schwarzweiß Stil, sondern die Zombies, die in ihrer gezeichneten Gestalt etwas die Atmosphäre der Serie nehmen. Man gewöhnt sich zwar schnell dran, gefährlich sehen sie aber irgendwie wirklich nicht aus.

reumeiers letzte Worte

Ich mag die Serie auch wenn sie ihre Schwächen und auch ihre Längen hat. Der Comic startet aber doch noch einmal eine ganze Ecke besser und der Einstieg fällt mir leicht. Der Tod eines gewissen Charakters, den ich in der Serie noch dankend hingenommen habe, kommt hier viel abrupter und lässt einen doch bedeutend mehr im Schock zurück. Wenn sich solche Momente häufen wird der Comic schnell die Serie abhängen. Gefällt mir sehr gut.

Allgemeine Angaben

Verlag:       Cross Cult

Autor:        Robert Kirkman

Zeichner: Tony Moore, Charlie Adlard

Seiten:      144

Preis:         16,00 € (Hardcover, Schwarzweiß)

Us-Hefte: The Walking Dead 1-6 von Image Comics

 

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2 Gedanken zu “The Walking Dead #1 Gute alte Zeit

    1. reumeier

      Jedem seins aber ich finde das Medium Comic hat vieles für sich. Aber die Unterschiede sind schon recht groß. Daryll gibt es im Comic zum Beispiel gar nicht

      Gefällt mir

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