Outcast #1 Im Reich der Finsternis

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Der große Comic/Serien Vergleich geht weiter. Als nächstes stelle ich euch Outcast vor, dass als Serie zwar einige Probleme hatte, sich aber relativ schnell wieder gefangen hat. Und was der Comic so alles kann und wo die Unterschiede zur Serie liegen, lest ihr wie immer hier bei mir.

Kyle Barnes hat einiges in seinem Leben erlebt und vieles ist schiefgegangen. Seine Mutter war von einem Dämon besessen und hat ihn lange gequält. Er hatte die Liebe seines Lebens und eine Tochter und doch hat er beide verloren, als auch seine Frau besessen war. Nun kreuzen sich seine Wege wieder mit Reverend Anderson, der weiterhin versucht besessene Menschen zu retten indem er Exorzismen an ihnen durchführt. Kyle scheint etwas besonderes zu sein und wird als Outcast von den Dämonen gefürchtet. Die beiden tun sich zusammen um gemeinsam gegen die Dämonen zu kämpfen und werden dabei von einem mysteriösen Mann beobachtet.

Die Serie von Outcast wurde fast Panel für Panel umgesetzt. Jedoch mit einem großen Unterschied: Die Serie zieht das ganze ins unerträgliche, weswegen in der Mitte der ersten Staffel ein großes Spannungsloch entstanden ist. Alle Folgen die sich auf den Comic bezogen, waren aber einfach super und somit kann ich den Comic jedem ans Herz legen, denn der ist eben einfach super.

Die Geschichte ist wunderbar mysteriös und die Stimmung in den Panels ist wunderbar. Das liegt natürlich vor allem am grandiosen Zeichenstil, der mit zu den schönsten gehört, die ich bisher gesehen habe. In jedem Panel stecken unglaublich viele Details und eben auch „Liebe“. Liebe in Anführungszeichen da, der Thematik geschuldet, der Comic extrem düster und brutal ist.

Der Comic erzählt seine Geschichte unglaublich konsequent und ohne Füllermaterial (im Gegensatz zur Serie) und ist damit wunderbar kurzweilig. Die Geschichte ist extrem spannend und ich freue mich bereits auf die folgenden Bände, die die Serie schnell überholen sollten. Der Stand Comic zur Serie ist am Ende des ersten Bandes etwa in Folge 7. Inwiefern das Füllermaterial der Serien auch in den Comics nachgeholt wird, kann ich natürlich noch nicht sagen.

reumeiers letzte Worte

Wen die Thematik interessiert und wer die Serie zwar spannend aber zu langatmig fand, sollte sich auf jeden Fall den Comic ansehen. Wunderbar düstere Bilder, eine super Geschichte und interessante und erwachsene Charaktere machen Outcast zu einem Comic den man gelesen haben sollte. Definitive Empfehlung von meiner Seite aus. Der zweite Band wird geordert.

Allgemeine Angaben

Verlag:       Cross Cult

Autor:        Robert Kirkman

Zeichner: Paul Azaceta

Seiten:      160

Preis:         22,00 € (Hardcover)

Us-Hefte: Outcast 1-6 von Image Comics

 

 

 

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