Batman: The Killing Joke

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Der Joker ist wieder da. Wiedereinmal ist er aus dem Gefängnis ausgebrochen und bereitet sich vor. Es soll sein Meisterstück werden. Er versucht Commissioner Gordon zu brechen um Batman ein für allemal zu zeigen, dass auch die besten Menschen unter schlimmsten Voraussetzungen brechen können. Dazu greift der Joker Gorden zuhause an, verkrüppelt seine Tochter und entführt Gordon. Batman bleibt nicht lange um ihn zu finden und der Joker wartet schon auf ihn.

Zuallererst muss ich ein Geständnis machen: Ich kenne den Comic nicht.

Puh das war hart. Auf den Film habe ich aber dennoch sehnsüchtig gewartet und meine Eindrücke schildere ich euch jetzt.

Der Anfang des Films macht mich leider unglaublich wütend. Die Beziehung zwischen Batman und Batgirl hätte man wunderbar aufziehen können. Eine Beziehung zwischen Mentor und Schülerin, Mann und Frau. Doch das reichte den Produzenten des Films wohl nicht um eine Beziehung zu zeigen, die auch Comic-Nicht-Kenner nachvollziehen können. Also dachten sie sich wohl: Hey ein Mann und eine Frau. Da fehlt noch Liebe und Sex und wir haben das perfekte Dilemma. Nein das ist einfach falsch und hat mir den Film fast kaputt gemacht.

Nach diesem Anfang, der auch noch viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt wird der Film aber bedeutend besser. Die verkorkste Beziehung zwischen Batman und Joker wird näher beleuchtet und auch dem Joker wird in Rückblenden und damit quasi mit einer Origin Story, viel Platz gegeben. Der Plan des Jokers ist düster, verrückt und brutal und auch wenn der Film ein Zeichentrickfilm ist, in Kinderhände gehört er sicher nicht. Der Film hat in Amerika zurecht ein R-Rating erhalten.

Die Qualität der neuen Zeichnungen und im allgemeinen der neue Stil und die Animationen sind für meinen Geschmack einfach wunderbar gelungen. Der Film fühlt sich toll an und die Designs passen perfekt. Sowohl Einzelbilder als auch Bildabfolgen in Bewegung sehen wunderbar aus und der Film erzeugt eine grandiose düstere und harte Atmosphäre.

Die Story, auch wenn sie vermutlich jedem bekannt sein sollte (auch mir obwohl ich den Comic nicht kannte) ist gut gelungen und umgesetzt. Aber am allerwichtigsten ist natürlich die Synchroarbeit. Auf Deutsch ist der Film gelungen, wenn man jedoch den Film in seiner besten Fassung sehen will, sollte man sich die original Fassung ansehen. Kevin Conroy als Batmen und Mark Hamill liefern einfach nur grandiose Arbeit ab und es macht Spaß ihnen dabei zu lauschen. Aber wie gesagt auch die deutsche Fassung kann man sich bedenkenlos ansehen. Zum Vergleich einmal einen Trailer in deutsch und ein Trailer in englisch.

Fazit:

The Killing Joke erweckt einen Kult Comic (jaaaaaaaa ich weiß das ich ihn lesen muss) zum Leben und macht seine Sache erstaunlich gut. Erstaunlich eigentlich nur wegen dem unfassbar beschissenen Anfang, der mit den Film fast komplett vermiest hat. Leider wurde da etwas verpfuscht was nicht hätte sein müssen und auch wenn der Film dann, mit unter einer Stunde, etwas sehr kurz gewesen wäre, wäre das Gesamtbild bedeutend besser geworden. Denn so bleibt der Eindruck das der Film zwar gut umgesetzt wurde, nur eben nicht von Leuten die viel Liebe reingesteckt haben, beziehungsweise die Materie nicht unbedingt lieben. Ich weiß das ist weit hergeholt aber es kommt mir dennoch so vor.

 

 

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5 Gedanken zu “Batman: The Killing Joke

  1. Pingback: Batman Under the Red Hood – reumeiers dies und das

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