Avengers #2 Der Mann im Hintergrund

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Angestachelt von Mr. Gryphon wütet Warbringer weiterhin durch New York. Das ruft aber nicht nur Ms. Marvel, Thor und Vision auf den Plan, die zu der bisherigen Zweckgemeinschaft von Iron Man, Captain America und Spider-Man stoßen, sondern auch Nova. Da Nova Warbringer bereits einmal besiegt hat und ihn die Sonne geworfen hat, geht Nova, zurecht, davon aus, dass Warbringer es auf ihn abgesehen hat. Das stimmt aber nur teilweise, denn Warbringer versucht eine Reihe von Artefakten zu vereinen um unsterblich zu werden.

Ring frei für Runde zwei. Nachdem das Team im ersten Heft einige Probleme mit Warbringer hatte, haben sie nun Unterstützung. Das (meiner Meinung nach) interessanteste Avengers Team ist geboren und ich liebe eigentlich jeden einzelnen Teilnehmer. Gut Tony ist mir da noch egal aber demnächst kommt ja Riri um die Ecke.

Warbringer ist jetzt nicht der interessanteste oder beste Bösewicht der Welt, er ist einfach nur dazu da um das Team zu einen und ihnen ein erstes Abenteuer zu geben. Es gibt eben noch keine Avengers in der Post-Secret-Wars-Welt (das ändert sich nicht nur hier, siehe auch Uncanny Avengers oder Ende des Monats die New Avengers).

Etwas schade finde ich jedoch, dass aus der neuen Team Konstellation bisher zu wenig gemacht wird. Die Helden hatten in den ersten beiden actionreichen Ausgaben auch noch nicht viel Zeit zu interagieren, aber etwas mehr könnte schon zusammenkommen. Ich hoffe die folgenden Ausgaben lassen sich etwas mehr Zeit und lässt die Charaktere mehr miteinander umgehen, denn die meisten davon kennen sich ja auch noch nicht. Die Kabbeleien zwischen Nova und Ms. Marvel, die aus dem Fehlstart der beiden in der ersten Ausgabe resultieren sind aber zugegebenermaßen witzig und genau davon hätte ich gerne mehr.

Zeichnerisch geht das alles schon in Ordnung. Es wird jetzt kein Meisterwerk abgeliefert, aber schlecht ist der Spaß auch nicht. Gut gelungen sind aber die Designs der Charaktere, die im neuen Marvel Universum bisher alle einfach spitze waren. Ich bin mal gespannt ob die neue Thor Serie, die in den nächsten Monaten erscheint, mich begeistern wird, denn Jane Foster sieht schon super aus als Thor.

Fazit:

Bisher wirkt die Serie etwas wie Fast Food. Man hat Spaß beim lesen, nachhaltig ist das aber alles nicht. Blasser Schurke, wenig Story dafür viel Action und tolle Charaktere, die aber auch noch Luft nach oben haben. Wenn man sich in den kommenden Ausgaben etwas mehr Zeit für die Charaktere und ihre Beziehungen nimmt wird die Serie aber toll. Das viele vorhandene Potential wurde bisher aber leider noch nicht genutzt.

 

 

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