Die neue Suicide Squad #1 Das Phantom Kommando

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Bevor der Film zum Suicide Squad in die Kinos kommt, wollte ich mir mal noch ansehen, wie sich die Schurkentruppe momentan so in den Comics schlägt. Was man, im prall gefüllten und mit zwei abgeschlossenen Storys versehenen, alles erleben kann und ob ich euch den Band weiter empfehle, das lest ihr wie immer hier.

Die neue Suicide Squad besteht aus Deadshot, Deathstroke, Jokers Tochter, Harley Quinn, Manta und später auch aus Captain Boomerang Reverse Flash und zwei Man-Bats. Und allein durch die neue Team Zusammenstellung muss Amanda Waller, die mit ihrem neuen Vorgesetzten Victor Sage klar kommen, der das Team durch seine neue Zusammenstellung und weitere zweifelhaften Entscheidungen immer weiter gefährdet, versuchen das Beste aus der neuen Situation zu machen. Die neue Suicide Squad muss in Russland mit einem undurchdachten Plan, einer russischen Anti-Metawesen-Einheit und einem Verräter in ihren Reihen fertig werden. Danach geht es Richtung China um dort eine Forschungseinrichtung zu zerstören. Und auch hier geht einiges falsch und nicht alle Mitglieder des Teams werden überleben.

Zu den Stärken des Comics zählen eine gelungene Geschichte, sehr gelungene Dialoge und gute Action. Durch die Doppelbesetzung der Rollen im Team durch Jokers Tochter/Harley Quinn und Deathstroke/Deadshot entsteht ein Konkurrenzkampf, der für uns Leser sehr unterhaltsam ist.

Besonders das Duell Harley Quinn gegen Jokers Tochter ist amüsant zu lesen und Harley ist sowieso ein Charakter den man lieben muss. Aber wer Jokers Tochter überhaupt ist? Nun sie hat Jokers Gesichtshaut in einem Fluss gefunden und sich über ihr Gesicht gestreift und behauptet nun sie wäre vom Joker besessen. Seine Tochter ist sie also nicht, sie nennt sich nur so. Aber genau diese Rivalität der beiden von Joker besessenen beziehungsweise ehemals besessenen machen den Comic-Band extrem lesenswert.

Aber auch die Geschichte mit ihren Intrigen und dem bürokratischen Kampf zwischen Amanda Waller und Victor Sage macht echt Spaß. Die Dialoge sind erstklassig geschrieben, was dazu führt, dass man noch mehr in die Geschichte gezogen wird.

Damit kommen wir dann direkt zu der größten Schwäche des Bandes: die Zeichnungen. Leider gehen die Bilder im besten Fall nicht über Mittelmaß hinaus was einfach extrem Schade ist. Wirklich schlecht wird es nie aber eben auch nie richtig gut. Das behindert den Lesespaß dann am Ende doch etwas.

Fazit:

Wer auf gut geschriebene Geschichten mit noch besser geschriebenen Dialogen steht, kann bedenkenlos zugreifen. Aber auch nur wenn man auch über die schwächere Darstellung des Comics hinweg sehen kann. Wären die Zeichnungen noch einen Ticken besser könnte ich den Einstiegsband bedenkenlos für jeden empfehlen, da er seine Arbeit als Einführung eben sehr gut macht. Die Zeichnungen gehen da leider etwas dazwischen, werden aber auch nie wirklich schlecht. Ich hatte meinen Spaß mit dem Band und werde mir wohl auch noch einen zweiten zulegen wenn der denn kommt, hoffe aber, dass die Zeichnungen dann etwas besser sind.

Allgemeine Angaben:

Verlag: Panini Comics

Autor: Sean Ryan

Zeichner: Jeremy Roberts, Thomas Derenick, Vicente Cifuentes

Seiten: 188

Preis: 16,99 €

Us-Hefte: New Suicide Squad 1-8

 

 

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