Rock am Ring 2016 Das Festival das nicht nur ins Wasser fiel

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Tja nun ist Sonntag Mittag, ich sitze hier auf meinem Bett und denke nach. Was ist da eigentlich schief gelaufen? Für das Wetter kann niemand etwas aber solch eine katastrophale Organisation habe ich mit meiner, begrenzten aber vorhandenen Festivalerfahrung einfach noch nie erlebt. Ich habe mich erst mal durch die offiziellen Kanäle gelesen und mir die Hashtags angeschaut, ob ich überhaupt der Einzige bin der solche Probleme hatte, oder ob dies öfter vorkam. Aber jetzt erst mal nicht vorgreifen, denn ich fange mit den positiven Aspekten des Festivals an.

Ich war jetzt das erste Mal in Mendig und es ist mein zweites Mal Rock am Ring. Das neue Gelände gefiel mir recht gut und die Atmosphäre kam super rüber. Der Campingplatz sah im vorbeifahren und -gehen super aus. Ich habe zwar nicht dort gezeltet, aber beim Zeltplatz schlendern ist mir mal bis auf Regen bedingte Probleme (dazu später mehr) nichts aufgefallen. Der erste Gang übers Festival Gelände sagte mir auch zu. Ich mag diesen Rummelplatz Aspekt mit den Fahrgeschäften. Wasserstationen gab es ebenfalls genug und Shops für Essen, Getränke und co. waren ebenfalls genug vorhanden. Das Line Up war unschlagbar gut und die Bands (die man sehen durfte/konnte) waren super.

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Was ging also schief? Nun die komplette Organisation hat von vorn bis hinten versagt. Sorry das klingt jetzt wirklich hart aber es war so. Das fing bei der Anfahrt schon an. Ordner die den Verkehr regeln sollten, hatten keine Ahnung wo wir hin sollen/parken können. „puh weiß ich auch nicht. Parkt doch einfach im Nachbarort und lauft die paar Kilometer!“ Klar das mag dem Wetter geschuldet sein, aber es war lange genug klar, dass es Regen geben wird und auch wie lange. Das da nicht direkt für Ersatz Parkplätze gesorgt wurde ist mir schleierhaft. Aber ich dachte mir am Anfang noch „Hey komm das ist hier erst das zweite Jahr. Kinderkrankheiten hat jeder“.

Also weiter zur Bändchenausgabe, die in diesem Jahr recht billig verarbeitet sind und nur Plastik Verschlüsse  haben. Dort erst mal versucht zu regeln wie es denn mit dem Müllpfand abläuft weil ich nicht campe. Antwort: „Tja da habt ihr Pech gehabt.“ Dachte ich mir zwar schon, hätte man aber etwas besser sagen können. Unfreundliches Personal war übrigens an der Tagesordnung aber auch dazu später mehr.

Die Zeit drängte langsam und es zog mich Richtung Festival Gelände, da Amon Amarth bald anfangen sollte. Also noch schnell durch die Kontrolle. Das dachte ich mir zumindest denn es wurde einfach nur durch gewunken. Auf die Frage hin ob es nicht besser wäre die Leute zu kontrollieren wurde geantwortet: „Anweisung von oben, wenn es Andrang gibt einfach durchwinken.“ Da fühlt man sich doch gleich sicher oder nicht?

Langsam war ich ungehalten, die Bands die spielten, besänftigten mich aber fürs erste. Amon Amarth, Breaking Benjamin und Disturbed waren einfach super. Doch dann kam das größte Problem, denn das Unwetter fing an. Tenacious D sollten beginnen und das Intro wurde auch schon abgespielt, doch dann nichts. Gefühlte 15 Minuten ( die genaue Zeit habe ich leider nicht im Kopf) kam nichts. Es wurde nichts durchgegeben, Ordner wussten nichts und weitere Infos gab es nicht. Dann kam die erste Durchsage, ein Gewitter würde aufziehen und die Besucher sollten von Metallgegenständen Abstand nehmen. Für mich ging es daraufhin direkt zurück um Abstand zur Bühne aufzunehmen. Der Rest des Publikums blieb jedoch stehen, da nicht gesagt wurde das Abgebrochen wird. Das wurde mit der nächsten Durchsage durchgegeben und wir wurden aufgefordert Richtung Zelte zu gehen. Weder ein sicherer Ort für Gewitter, noch zelte ich ging mir durch den Kopf. Also ab zu den Autos. Meine Gummistiefel waren voller Wasser und die Blitzeinschläge zum Glück weit weg. Warum man das ganze nicht früher durchgesagt hat ist mir schleierhaft. Unfassbar finde ich jedoch das behauptet wird, es gab einen ausreichenden Informationsfluss, denn den gab es einfach nicht. Es wurde auf Facebook geposted, herzlichen Glückwunsch auf dem Gelände ist das Netz überlastet und man kann diese Infos dann leider nicht abrufen, und wenn dann die Durchsagen so unendlich leise sind, das man die Hälfte eh nicht versteht, kann man von Glück sagen, dass nicht noch mehr passiert ist.

Dann, auf dem Weg zu den Autos die Ordner gefragt, ob wirklich abgebrochen wurde. Antwort:“ Ja geht zu euren Autos und fahrt wenn möglich weg.“ Also ab ins Auto und zum Übernachtungs Ort gefahren, nur um dort zu lesen, dass es weiter geht. Super geil also Tenacious D und Volbeat verpasst und mit schlechter Stimmung schlafen gegangen.

Am nächsten Tag sollte dann gegen 2 eine Pressekonferenz beginnen und wir sind etwas später losgefahren, da wir erst abwarten wollten ob es einen Abbruch gibt. Da wir nichts davon gehört hatten also ab aufs Festival Gelände. Leider wurden wir da nicht rein gelassen und Infos sind auch keine angekommen. Waren war wieder angesagt und dann hörten wir Durchsagen, verstehen konnte man sie aber natürlich nicht. Also rumgelaufen und rumgefragt ob jemand was gehört hat. Irgendwann (nachdem ein paar Ordner meinten jaja es geht ja schon gleich auf -> hier wieder die unfreundlichen) dann herausbekommen, dass der Konzertbetrieb erst einmal eingestellt wurde. Enttäuscht wieder heimgefahren und auf Infos gewartet. Gegen 8 kam dann zum Glück das ein paar Bands noch spielen werden. Also wieder hingefahren und nachdem man ein Parkplatz gefunden hat (gar nicht mal so einfach) ging es aufs Gelände.

Dort konnte man erst einmal feststellen, dass etwas getan wurde. Am ersten Tag waren die Wege unzumutbar und man versank knöcheltief im Matsch. Ich hatte Gummistiefel dabei, was mir das ganze zwar erleichtert hat, man hätte die Wege zumindest etwas präparieren können. Und hey am zweiten Tag waren die Löcher voller Matsch immerhin, erst einmal abgesperrt und die Wege mit Schotter und Mulch präpariert.

Dies und die tollen Bands erhöhten tatsächlich die Laune und ich genoss Killswitch Engage, Heaven Shall Burn, Bullet for my Valentine und Billy Talent. Bei den Peppers habe ich kurz reingehört, kann mit denen aber einfach nichts anfangen. In den Pausen dann erlebt wie eine Gruppe von Freundinnen zu den herumgehenden Sanitätern gingen, da es ihrer Freundin nicht gut ging. Antwort:“ Solang sie nicht umgekippt ist, ist ja noch gut.“ (WOW!!!!)weg waren die Sanitäter und sie kippt um. Ich also losgegangen ein paar Sanitäter gesucht, Ordner gefragt wo denn das nächste Sani-Zelt ist Antwort:“Müsste ausgeschildert sein keine Ahnung.“ ( und nochmal:WOW!!!!!)  Zum Glück dann eine Gruppe von Sanitätern gefunden, die sich erst mal kurz beraten hatten, wer denn jetzt zu der Umgekippten gehen sollte. Also die Sanitäter zum Ort gebracht wo es passiert ist und dann konnte ihr auch geholfen werden.

Nach dem Ende von Billy Talent dann der Herr Lieberberg auf der Bühne. Denn aufgrund neuer Unwetter Warnungen haben die Behörden leider kein Ok für den Sonntag gegeben und es muss abgebrochen werden. In der Menge ein Applaus da er nochmal betont, wie wichtig ihm doch die Gesundheit von jedem ist. Bei der „Warnung“ vom Freitag und den Lügen, dass doch rechtzeitig alles durchgegeben wurde, konnte ich ihm leider kein Wort des gesagten Glauben.

Also sind jetzt zwei ein halb Tage ausgefallen und man denkt schon drüber nach ob es vielleicht eine Entschädigung geben wird. Pustekuchen, denn der Herr Lieberberg hat sich immer schön gekonnt ausgedrückt und den Behörden die Schuld gegeben und immer schön Betont das ja alles höhere Gewalt ist (was es ja auch ist, denn nochmal: Für das Wetter kann keiner was.). Aber damit ist eigentlich ausgeschlossen, dass es eine Entschädigung geben würde. Wenn doch wäre es aber eine schöne Geste.

Fazit:

So etwas habe ich noch nicht erlebt. Wie ein so erfahrener Festival Planer etwas so gegen die Wand fahren kann ist mir schleierhaft. In den nächsten Jahren gibt es erst mal kein Rock am Ring mehr für mich. Außer ich werde beim Line-up schwach ( dann hasse ich mich am Ende nur wieder selbst) oder ich merke das sich wirklich etwas getan hat. Schade das war nichts Rock am Ring.

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11 Gedanken zu “Rock am Ring 2016 Das Festival das nicht nur ins Wasser fiel

  1. Und genau wegen sowas meide ich mittlerweile große Festivals. Egal was passiert, habe noch nie erlebt das eins wirklich gut organisiert war. Dann lieber kleine Festivals mit wenig Leuten. Da hat man zwar nicht so große Namen auf der Bühne, aber bei so Akts finde ich Einzelkonzerte eh spannender :p

    Trotzdem blöd gelaufen bei euch. Echt schade 😦
    Hoffe mal ihr bekommt da echt noch was wieder, weil das ja auch wirklich ein Haufen Geld ist. Glaube aber leider auch nicht dran :/

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    1. Flowzen

      hi kann dir nur zustimmen, plannung und personal vor ort war teilweise katastrophal, als camper kann ich noch hinzufügen, dass man sich hier mit geringer standortkennzeichnung und kaum trinkwasserstellen (anstehen oftmals +2h, da geht man besser zum lidl, der war wenigsten ok) begnügen musste. Das „beste“ Verhalten vom Personal war noch bei der Abreise. Ein „Security“-Mann meinte handgreiflich zu werden nachdem er einen frechen „deine Mudda“ Spruch bekam.

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  2. eek

    Ich kann dir leider nur bedingt recht geben.

    Die Parkplatzsituation ist recht kurzfristig entstanden – etwas Regen hätte nicht solch massive Schäden angerichtet. Bedenke bitte, dass in unmittelbarer Nähe des Geländes ganze Ortschaften metertief überflutet wurden – nicht gerade etwas alltägliches. Mendig selbst wurde einige Tage vorher von einer Zelle getroffen, welche bis zu 30cm Hagel brachte. Einige der Wirtschaftswege, welche im letzten Jahr genutzt wurden, sind regelrecht Weggespült. Selbst die extra für das Festival errichteten Teerstraßen neben der Hauptstraße zeigten bei meiner Anfahrt erhebliche Schäden. Da hiervon natürlich auch alle umliegenden Flächen betroffen waren, war auch kein wirklicher Ersatz möglich. Am Ende wurden Besucher zum Nürburgring geleitet und von dort per Bus nach Mendig transportiert. Ich gebe dir allerdings in einem Punkt recht: Die Kommunikation bei der Anreise war katastrophal, da sollte dringend nachgebessert werden um hier einen besseren und vor allem auch schnelleren Informationsfluss bis zum letzten Ordner zu gewährleisten.

    Die Sicherheitskontrolle ist unschön, das Vorgehen allerdings auf vielen Festivals üblich. Ab einer gewissen Menschenmasse muss man entscheiden: Durchlassen und hoffen, dass nichts schlimmeres passiert, oder weiter kontrollieren und Verletzte durch das Gedränge der nervösen Besucher in Kauf nehmen. Ich bevorzuge da Ersteres – oder um die Plattitüdenkiste auszupacken: Früher ging es auch ohne dieses Security-Theater.

    Die Gewitter-Durchsagen habe ich an jedem Ort der Veranstaltung – egal ob Bühne, Gelände oder Zeltplatz – deutlich verstanden. Vielleicht war ich immer nur am richtigen Ort, kann deine Aussagen so aber nicht nachvollziehen. Auch waren die Ansagen „nur“ ca. 5 Minuten hinter denen der von mir abonnierten Wetterdiensten hinterher, also meiner Meinung nach nicht unbedingt zu spät. Das mit sowas zu rechnen ist war bereits vor Beginn der Veranstaltung klar, die Besucher waren sich des Risikos also bewusst.

    Dass die „Ordner“ nichts wussten überrascht mich nicht. Erst mal müssen wir Ordner definieren, denn da gibt es dutzende Gruppen. So ziemlich alles, mit dem du in Berührung kommst, sind Drittfirmen oder freiwillige Helfer. Die meisten haben selbst weder eine Kommunikationsmöglichkeit noch etwas mit dem Veranstalter zu tun, nur ihr Chef hat (mit Glück) überhaupt eine Info was denn los geht. Wenn du dann als freiwilliger ohne Ahnung konstant von (nicht immer sehr höflichen) Besuchern ausgefragt wirst und nicht antworten kannst ist das frustrierend und schlägt sich je nach Typ sicher auch im Umgang mit dem Nächsten nieder. Vor allem wenn du gerade ungeplante Schichten machst, da andere Helfer wegen des Wetters gar nicht erst erschienen sind.
    Gleiches gilt im übrigen für das DRK, welche seit Wochen durch die Überflutungen fast dauerhaft im Einsatz und entsprechend überarbeitet sind. Nochmal zur Erinnerung: Das sind großteils Ehrenamtler, welche das alles in ihrer Freizeit machen und nebenbei noch ihren Beruf erfüllen müssen. Wenn da einer Dame schwindelig ist (und davon gibt es leider dutzende) beschränkt sich der Dienst fast immer auf „betreutes zeigen des Wasserhahns“. Leider sind gerade Neulinge nicht in der Lage auf ihren eigenen Körper etwas aufzupassen. In der Zeit stehen die Helfer natürlich nicht bereit, sollte mal etwas ernstes sein. Natürlich wäre es schöner, wenn man dann wenigstens mal den Praktikanten gucken schickt oder klare Anweisungen statt so einer Antwort gibt…

    Zum Abbruch: Die erste Aussage war, dass der Tag komplett untersagt wurde. Das wurde so auch laut Medien von den Behörden kommuniziert, die Aussage also zu diesem Zeitpunkt korrekt. Erst im Laufe des Abends wurde die zurückgezogene Genehmigung der Gemeinde dann doch wieder erteilt. Sicher auch nur durch entsprechenden Druck seitens MLK (die durch die nachgeholten Auftritte einen Arsch voll Geld sparen).

    Zu Ende Samstag/Anfang Sonntag wurde die Kommunikation dann immer besser. Regelmäßige Durchsagen von Türmen und Security mit Megafon, Updates über Webseite und Soziale Netzwerke waren in für mich ausreichender Frequenz vorhanden. Letztere sind bei überlastetem Netz zwar langsam, aber es kommt halt doch meist schneller an als das sich die Nachricht vom Turm zu den „Abseitlern“ durchgesprochen hat.

    Von meiner Seite: Man hat versucht aus der Situation das Beste raus zu holen, allerdings an vielen Stellen zu sehr „auf Kante“ kalkuliert um genug Spielraum für Unvorhergesehenes zu haben. Die Kommunikation sowohl zu den Helfern vor Ort als auch zu den Besuchern sollte überdacht und deutlich verstärkt werden. Am Ende wäre es vermutlich für alle Seiten besser gewesen das ganze im Vorfeld wegen der abzusehenden Engpässen abzusagen – nur wird sich für diese Entscheidung schwerlich jemand finden, der dafür Kopf und Geldbeutel her hält.

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    1. reumeier

      Danke für den Input:) aber ja mein Text war aus meiner Sicht geschrieben und so habe ich das Festival leider erlebt. Das es nicht alle so krass empfunden haben freut mich aber!

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  3. HeinzHorstH

    Nuja, ich habe schon einige Jahre Festivalerfahrung. Die letzten zwei Jahre nicht mehr, da RaR vom Nürbrugring nach Mendig gezogen ist. Um das zu erklären muss ich das Southside 2011 in Augenmerk nehmen.

    Damals waren die Foo Fighters Headliner und ich würde sie zum ersten Mal sehen. Die Orga auf dem Festival war katastrophal, schwachsinnige Laufwege haben einige Besucher dazu bewegt, löcher in die Zäune zu schneiden um 100 Meter Laufweg voll bepackt zu sparen. Das hätte man alles einfacher lösen können – aber darum geht es nicht. Das Problem war die Location – optisch beeindruckend, aber leider auch ein Flugplatz, recht hoch gelegen – dem Wetter vollkommen ausgeliefert. So kam es wie es kommen musste: Gewitter, Sturm, Regengüsse! Der Regen Schlug mit dem Wind in einem ca. 40 Grad Winkel gegen die Bühne, Sound kam bei mir keiner mehr an. Nachdem am morgen danach noch das gerade zusammengeflickte und stabilisierte Pavillon von einer starken Windböhe erwischt wurde und einfach Richtung Bäume verschwand war meine Laune vollends hinüber. Das erste und einzige Mal, dass ich ein Festival frühzeitig verlassen habe. Mein Fazit: nie wieder auf einem Flugplatz.

    Dann kam MLK mit der glorreichen Idee RaR nach Mendig zu verlegen. Ich war persönlich noch nicht vor Ort, aber ich vermute Du kannst meine Annahme bestätigen, auch hier dem Wetter ausgeliefert zu sein. Nun, die Stärke der Unwetter, die hierzulande gerade zuschlagen, ist schon mehr als unüblich. Dennoch habe ich persönlich auf dem Nürburgring schon Wetterphönomene erlebt, die sich auch ins Gedächtnis gebrannt haben.
    Ein Wirbelsturm auf dem Krebsberg, der das ein oder andere Pavillon einfach so 30 Meter hoch in die Luft zieht.
    Aufwachen bei Bodenfrost, mit dem Gesicht in einer Pfütze, weil das Zelt dem Wetter nicht standgehalten hat.
    Hitzewelle in der Eifel, während fast das gesamte Land im Regen versinkt. Damals übrigens auch sehr viele Einsätze der Sanitäter.
    Mehrere Blitzschläge in Gebäude auf dem Festivalgelände… Um ehrlich zu sein war das sogar ein wahnsinnig gute Atmosphäre zum Korn Konzert.

    Genau da ist der springende Punkt, die Gegebenheiten am Nürburgring schächen das Wetter auch mal ab. Hügel, Bäume und Gebäude, in die der Blitz einschlägt – wenn er es tut.

    Für mich war klar nach dem Umzug nach Mendig klar – schade, aber kein RaR mehr für mich. Das Fazit von 2 Jahren an dieser Location: meine Vermutungen wurden auf eine sehr traurige Art und Weise bestätigt. Ich hoffe, dass die Konsequenz daraus der Umzug an die ursprüngliche Wirkungsstätte ist. Unter diesen Umständen zögere ich auch keine Sekunde mir ein Ticket zu kaufen, was ich Dir auch nur emphehlen kann.

    Der Nürburgring ist nichts als Sport- und Musikgeschichte… Das spürt man. Die Centerstage auf dem Nürburgring ist…..war für mich einer der schönsten Fleckchen auf diesem Planeten.

    Man darf gespannt sein.

    P.S.: Danke für Deinen Bericht.

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    1. reumeier

      Danke für den Kommentar 🙂 ja einmal war ich auch vor Ort und muss sagen,dass es mir dort einfach um Längen besser gefallen hat. Das mit dem Flugplatz stimmt schon, denn man ist komplett vom Wetter ungeschützt. Wenn die Konsequenz Rückkehr zum Ring ist würde ich auch direkt wieder hinfahren.

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  4. Na dann sei mal froh, dass du nicht gecampt hast. Da fing es bei mir nämlich an. Sind Donnerstag um 4 Uhr morgens losgefahren, um halbwegs pünkltich um 6 vor den Toren zu stehen (eigentlich eine Fahrt von 1 h 40 min, aber mit Stau muss man bei sowas ja immer rechnen). Auf dem Festivalgelände waren wir so um 11 und um 12 konnten wir unsere Zelte endlich aufschlagen. Grund: wir wurden von einem Orga zum nächsten geschickt, nur um am Ende die Rettungsgasse zustellen zu dürfen. Klasse. Wenn da was passiert wäre, wär niemand irgendwohin gekommen.
    Vorher natürlich keinerlei Kontrolle von Gepäck oder der gleichen.
    Abgesehen von der ganzen Matsche, die einfach überall war und mir später bis über den Knöchel reichte, finde ich es schon happig, einfach mal 10 min vorher eine Durchsage zu starten, man solle sich in die Zelte begeben. Haben wir aber gut gehört, denn wir wollten gerade erst los zu nem Konzert und sind demnach ziemlich gut durch das Gewitter am Freitag gekommen.
    Insgesamt fand ich das mit der Rettungsgasse und die fehlende Gepäckkontrolle eigentlich am schlimmsten. Man hätte einfach alles mit auf’s Gelände bringen können. Gerade in einer Zeit, in der es so viele Anschläge gibt, eigentlich ein absolutes No Go.

    Das war mein erstes – und letztes- Mal RaR.

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  5. Pingback: Billy Talent: Afraid of Heights – reumeiers dies und das

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