Kurz angezockt #8 Fire Emblem Fates : Vermächtnis

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Der Nachfolger eines meiner liebsten 3DS Spiele ist endlich da. Nachdem ich aufgrund des fehlenden Europa Termins um den Release des Spiels bangen musste, ist es nun erschienen. Die genauen Unterschiede zwischen den beiden erschienenen Versionen kenne ich zwar nicht, aber ich habe mir sagen lassen, dass die beiden eine Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Da das Spiel Vermächtnis leichter und auch vor Herrschaft  spielen sollte, habe ich mich erst mal für das Spiel entschieden. Also ab in einen Laden, das Spiel gepackt und schon auf dem Nachhauseweg losgelegt. Was das Spiel in den ersten Spielstunden so kann erfahrt ihr hier. Und keine Angst vor Spoiler ich werde nicht auf die Geschichte eingehen sondern nur auf das Spiel an sich.

Das Spiel startet wie der Vorgänger mit der Charakter Erstellung. Wie legen grob Aussehen, Namen und ein paar Attribute fest und dann geht das Spiel auch schon los, beziehungsweise die wunderschöne Anime-Intro-Sequenz beginnt. Diese begeistert schon und auch die Sprachausgabe (englisch) ist gut gelungen. Danach beginnt das Tutorial und wir lernen wie man mit einer Einheit umgeht und auch wie man sie bewegt und in den Kamp schickt. Fire Emblem ist nämlich ein rundenbasiertes Taktikspiel und kennt keine Gnade. Das Spiel enthält einen Permadeath, was bedeutet, das Charaktere die in einer Mission sterben auch wirklich tot sind und nicht mehr wiederkehren. Das klingt fies und ist es auch, entfacht jedoch eine unfassbare Spannung und man baut eine viel größere Beziehung zu den Charakteren auf. Anfänger können das ganze auch ausstellen, sodass Charaktere die im Kampf sterben, nach dem Kamp wieder auferstehen. Ganz neu ist der Phönix Modus, in dem gefallene Einheiten bereits im Kamp wieder auferstehen. Dieser Modus scheint ganz klar auf Anfänger ausgelegt zu sein,die nur die Geschichte erleben wollen.

Im Prolog erleben wir eine Massenschlacht der beiden verfeindeten Parteien und lernen wie man mit einer und mit mehreren Einheiten gemeinsam kämpft. Und am Spielsystem hat sich auf den ersten Blick nichts geändert, auf den zweiten Blick offenbaren sich jedoch kleine Neuerungen. Zum Einen wären da die Drachenadern, die der Protagonist freilegen kann und wenn er dies tut entstehen Heilfelder. Zum Anderen wären da neue Waffen, beziehungsweise den Ninja als neue Klasse. Man fühlt sich von Anfang an wieder zuhause und das ist auch das tolle an Fire Emblem Fates.

An der Grafik hat sich wenig geändert. Die Anime Optik in den Zwischensequenzen ist wunderschön, die Musik toll und die Kampfanimationen etwas geschmeidiger als noch im Vorgänger. Alles in allem kann man nicht meckern, ich hätte aber ein wenig mehr Grafikpracht schöner gefunden, auf die Grafik kommt es natürlich nicht an und die Stärken des Spiels steckt in anderen Regionen.

Das Spielsystem macht einfach süchtig. Man möchte einfach immer noch ein Scharmützel erledigen und die Charaktere weiter aufleveln. Die Suchtspirale zieht wieder und man muss extrem aufpassen, dass keiner der Charaktere stirbt und ich bin einmal nur mit einem Lebenspunkt aus einem Kampf davon gekommen. Puh.

Der größte Unterschied zum Vorgänger liegt in der Story. Alles wirkt eher düster und bisher ist mir noch keiner der vorgestellten Charaktere richtig ans Herz gewachsen. Wirklich weit habe ich zwar auch noch nicht gespielt, im Vorgänger ging das dennoch schneller. Durch die düstere Geschichte wirkt der Einstieg aber auch etwas interessanter als damals, die Spiele schenken sich also nichts.

Was ich noch nicht ausprobiert habe ist das Kuppelsystem. Ja ihr habt richtig gelesen,denn im Vorgänger konnte man Charaktere miteinander verkuppeln, sodass sie eigene Unterhaltungen und Liebesbeziehungen geführt haben, was auch dazu geführt hat, dass sie im Kamp besser zusammen gewirkt haben und man leichter in Kämpfen gewonnen hat. Dies scheint hier wieder vorhanden zu sein und ich werde wohl wieder damit am Meisten Zeit verbringen die optimalen Partner für die Charaktere zu finden und festzulegen. Und wenn dann einer stirbt ist die Trauer groß, glaubt mir das kenne ich noch aus dem Vorgänger.

Fazit:

Das Spiel zieht an der selben Schraube wie der Vorgänger. Man bekommt erst einmal mehr vom Selben aber mit etwas weniger sympatischen Charakteren, zumindest zu Beginn. Ich werde wohl die Woche nochmal über das Spiel schreiben wenn ich mehr Einsicht in das Spiel hatte, denn es ist ein wahres Umfangs-Monster und ich habe einfach noch nicht genug gesehen. Fest steht jedoch es ist spielerisch genauso genial wie der Vorgänger, aufgrund der kleinen Änderungen wohl noch genialer.

 

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